F4 Schwaigern

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Wolfgang Helming - Schätze im Himmel | Die größte Predigt aller Zeiten (Teil 6 von 8)

Wolfgang Helming erläutert Matthäus 6, 19-23 der Bergpredigt und beleuchtet dabei Jesu Ausführungen zum Umgang mit irdischen Reichtümern.

18.02.2026 34 min F4 Schwaigern, Wolfgang Helming

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

Schätze im Himmel

In dieser Episode von Wolfgang Helming wird eine umfassende und tiefgründige Reflexion über das Christsein und die damit verbundenen Herausforderungen, sowie die Notwendigkeit einer engen Beziehung zu Jesus Christus behandelt. Er betont, dass echte Gerechtigkeit nicht aus eigenen Anstrengungen resultiert, sondern durch den Glauben an Jesus Christus kommt. Diese Einsicht ist entscheidend, um in Schwierigkeiten und Leid einen festen Halt zu finden.

Im Verlauf der Diskussion wird die Bedeutung einer tiefen, persönlichen Beziehung zu Jesus hervorgehoben. Helming argumentiert, dass es für Christen nicht ausreichend ist, nur ein Wissen über Jesus zu haben; echte Nachfolge erfordert auch eine stetige Annäherung an ihn. Dies führt zu einer reflektierenden Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken, Handlungen und der eigenen Moral.

Ein zentrales Thema der Predigt ist die Warnung vor der Anhäufung materieller Schätze auf Erden, wobei Helming den Zuhörern vor Augen führt, dass der wahre Schatz im Himmel liegt. Er erörtert die Gefahren des Mammon und betont, dass Geld allein keinen dauerhaften Wert hat. Anhand persönlicher Erfahrungen spricht er darüber, wie materieller Erfolg oft mit einem Verlust an Glauben an Gott einhergeht und dass die wahre Zufriedenheit und der innere Frieden nur durch das Vertrauen auf Gott erlangt werden können. Helming schildert seine eigene Reise von den Höhen der materiellen Errungenschaften zu den Herausforderungen der Insolvenz und der Selbstfindung, wobei er die Wichtigkeit des Glaubens und der Gottesdienstpflicht in den Vordergrund stellt.

Zudem beleuchtet er die Gefahren, die mit der Anpassung an weltliche Werte verbunden sind, und ermutigt die Zuhörer, sich auf die Gehörs- und Handlungsweise Gottes zu konzentrieren, um ein erfülltes Leben im Glauben zu führen. Beispiele aus seinem Leben verdeutlichen, wie Gott in schwierigen Zeiten versorgt und geleitet hat.

Abschließend erzählt Helming eine inspirierende Geschichte über den Prediger Rowland Hill, der eine wichtige Lektion über den Wert der Seele und die Kosten des Glaubens vermittelt. Die Predigt schließt mit einer tiefen Dankbarkeit für die Gnade Gottes und einem Gebet um Führung und Kraft, um das Gehörte im Alltag umzusetzen und somit ein Segen für andere zu sein.

Das und mehr erzählt uns Wolfgang Helming.

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Intro und Outro: Sarah Reinwald
Produziert: Nathanael Lempert .

Das und mehr erzählt uns Mark Bühner.

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Transkript

Wir sind in der größten, nein, wie heißt das, die größte Predigtreihe aller Zeiten. Gut, ist es an? Jetzt, wunderbar, sehr schön, genau. Ja, wir starten, also gestartet worden ist das Ganze mit dem lieben Marc und er hat uns einen Überblick verschafft über die Seligpreisungen, und dass man sich doch, wenn man sich zu Jesus zählt, dass es da gewisse Dinge gibt, die es auch zu beachten gilt. Und wer zu Jesus gehört wird erkennen, dass er nichts zu bringen hat oder dass eigentlich alles von Gott kommt, auch wenn er Leid erfahren hat. Dass die bessere Gerechtigkeit durch Christus kommt und wir nichts selbst zu vollbringen haben, sondern dass wir durch Jesus gerecht sind, das hat uns der liebe John versucht klarzumachen, und den Feind zu lieben und nicht zurückzuschlagen, das kam auch im dritten Teil, damit der auch, der uns vielleicht Übles will, für Jesus gewonnen werden kann. Dazu braucht es allerdings, um das machen zu können, schon eine sehr tiefe Beziehung zu Jesus Christus. Da reicht es nicht nur aus, ihn zu kennen. Da braucht es mehr. Der Umgang miteinander, besonders unter Christen. Wie war das? Bin ich ein Mörder? Nein, ich bin kein Mörder. Aber wer weiß. In Gedanken vielleicht schon. Und Jesus hat uns gezeigt und er zeigt in seinem Wort, wie wichtig es ist, aufzupassen, was man denkt. Nicht nur, was man sagt oder tut, sondern auch, was man denkt. Und es geht weiter. Letzte Woche die Ehe. Ich liebe meinen Partner. Ich habe diese Entscheidung getroffen. Liebe ist nicht ein Gefühl. Es ist irgendwann eine Entscheidung, die ich getroffen habe. Und doch kann es Probleme geben und doch kann es zu Schwierigkeiten kommen und zum Ehebruch führen. Da reichen die guten Vorsätze nicht aus. Da ist es viel wichtiger, eine tiefe Beziehung zu Jesus zu haben, die Nähe zu Jesus und zum Partner. Wir sehen, wie wichtig es ist, dem Herrn zu dienen und ihn zu lieben. Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, Womotten. Und Rost sie fressen, und wo Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Mott noch Rost sie fressen, und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Das Auge ist das Licht des Leibes, wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib Licht sein. Wenn das Auge aber böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, finsternis ist, wie groß wird dann die finsternis sein? Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder will er den einen hassen und den anderen lieben oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Viel zu viel Text, Leute. Das kriege ich nicht hin. Jesus sagt, ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen. Geht es Jesus wirklich ums Geld? Ich glaube das nicht. Geld, Geld ist langweilig. Geld alleine ist nichts. Mit Geld kannst du deinen Durst nicht stillen und auch deinen Hunger nicht. Geld alleine bewirkt gar nichts. Geld ist eine Ressource, die sollst du nutzen. Und zwar so, dass das Reich Gottes was davon hat. Es geht Gott nicht ums Geld. Er ist doch der Reichste. Ist das Geld, das du verdienst, dein Schatz? Wem gehört denn das? Das kann ganz schnell gehen, dass man vielleicht seinen Job verliert und nicht mehr das Geld zur Verfügung hat. Es gab eine Zeit in Deutschland, da sind Menschen auf Billionen von Reichsmark verhungert. Was war denn da das Geld wert? Gar nichts. Wir brauchen Geld zum Leben, klar. Wir brauchen Geld, man ist unterschiedlich wie viel, je nach Familienstand, Kinder, Wohnort und so weiter. Wer Kinder hat, weiß, die kosten Geld. Wer verheiratet ist, weiß, das kostet auch Geld. Moment, das heißt nicht, dass die Frau jetzt diejenige ist, die das Geld verballert, also das kann der Mann auch. Aber es kostet alles Geld. Gott weiß das. Und er lässt uns auch nicht verhungern. Es stellt sich also die Frage, was brauche ich? Eigentumswohnung, zwei Autos, Wohnmobil. Sind das Schätze? Nö. Oder? Für den einen schon. Für den anderen vielleicht nicht. Für den einen sind die Urlaube in ferne Länder Schätze. Die sind ihm wichtig. Dafür werden Überstunden gemacht. Manche nehmen sogar Kredite auf, um in Urlaub zu fliegen. Sorry, wenn ich lachen muss, aber es soll solche Menschen geben. Jesus sagt, wir sollen uns keine Schätze auf Erden sammeln. Ein Christ, der hier auf dieser Erde lebt und dem Herrn nachfolgt, der wird auch keine irdischen Schätze sammeln, oder? Das ist die Frage. Wofür stehst du morgens auf? Was ist dein Motor? Was brauchst du, um zufrieden zu sein und in den Tag zu gehen und dem Herrn dienen wollen? Ich habe leider keinen besseren Anzug gefunden, weil ich keinen mehr habe. Keine anderen. Früher sah ich etwas anders aus. Ich habe nur, wirklich, ich habe eigentlich immer nur Jobs gemacht, wo man nicht viel Geld verdient hat. Viel Arbeit, aber wenig Geld verdient hat. Und dann habe ich eine Arbeit bekommen bei einem Mann. Ich habe da im Kellerloch gearbeitet und habe manchmal Tage keinen gesehen. Ich habe nur an einer Neonröhre gearbeitet und habe mit einer Wachsmaschine, Wachsteile hergestellt, mit einer Wachsspritzmaschine. Stupider ging es gar nicht. Dann habe ich diesen Job gekündigt nach zwei Tagen. Dann hat er mich genervt und hat mich nicht in Ruhe gelassen, weil ich das so toll gemacht habe, ob ich nicht wiederkommen wollte. Bla, bla. Und ich will das nicht. Dann hat er mich so weit, dass sie gesagt haben, okay, ich komme. An dem Tag, an dem ich zu ihm kommen sollte, bin ich ins Krankenhaus eingeliefert worden. Und einen Tag später, morgens um neun, war ich bereits an Krebs operiert. Damit hat keiner gerechnet. Ich bin dann Monate später nach meiner Anschlussheilbehandlung zu ihm gekommen und habe dort angefangen zu arbeiten. Und ich habe dann diese Wachsteile weitergemacht am Anfang. Später war es anderes und dann hat sich das so immer weiterentwickelt. Ein Betrieb, das für Zahnmediziner, für Zahntechniker und Zahnärzte Schaumodelle hergestellt hat. Damit der Patient versteht, was mit seinem Mund passiert, wenn man nicht den richtigen Ersatz bekommt. 200 Kunden hatte diese Firma, wie ich angefangen habe. Ich wurde immer mehr hineingenommen in das Ganze. Ich habe immer mehr verstanden. Irgendwann wurde ich Geschäftsführer. Das hat nicht lange gedauert. Und dann habe ich auch ein bisschen mehr Geld verdient. Ich hatte mehr Verantwortung. Und dann bin ich rumgefahren, rumgereist, rumgeflogen, im wahrsten Sinne. Andere Kleidung, andere Klamotten. Ich habe damals im Tischtennisverein gespielt. Und wir haben abends zusammengesessen nach dem Training noch, ein bisschen uns unterhalten und da habe ich irgendwie auf einen Spruch geantwortet. Keine Ahnung, ich weiß nicht mehr was das war. Auf jeden Fall sagt einer zu mir, was ist mit dir denn los? Früher hast du die Bibel an deiner Seite gehabt, an der Hose, an der Jeans und jetzt reißt du dir solche Sprüche. Und ich denke, was war denn das jetzt? Da hat Gott durch einen Ungläubigen mir erklärt, mit dir stimmt was nicht. Ich habe Evangelisation aufgezogen. Drei Wochen Jugendevangelisation in Oehring. Ich habe gepredigt. Ich habe so viele Sachen gemacht für den Herrn. Was soll da nicht stimmen? Ich bin, um das mal so ein bisschen, weil man hat es selber gar nicht mehr realisiert. Ich habe meine Kleidung zum Teil gar nicht mehr aus Deutschland bezogen. Die kam aus London. Krawatte und Manschettenknopf, eine Farbe, das gehörte zusammen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das anders zu wollen. Ich hing da nicht dran, aber ich fand es cool. Ich fand das gut. Es hat mir gefallen. Und noch ein paar andere Sachen. Und dann war Schluss. Ich bin nämlich gefeuert worden als Geschäftsführer. Von einem auf den anderen. Feierabend. Weg. Ich habe ein paar Sekunden gebraucht und dann war es für mich okay. Das ging wirklich sehr schnell. Und dann hat Gott mir mal gezeigt, wo ich wirklich stand. Ich bin in die Sparkasse gegangen. so wie auch als Geschäftsführer, nur halt in zivil, in normaler Kleidung, kein Bluetooth-Teil mehr fürs Handy. Wir reden von einer Zeit von 2007, fast 20 Jahre her. Dann guckt mich die Frau an, hinter dem Schalter. Herr Heming, sind Sie das? Ja. Sind Sie es wirklich? Ja. Gut. Zwei Tage später sehe ich Sie auf der Straße. »Herr Himming, sind Sie es wirklich? Sind Sie das?« Sie hat nichts weiter gesagt. Dann, beim dritten Mal, hat sie mich aufgeklärt. »Herr Himming, wenn Sie in die Bank reingekommen sind, haben wir alle den Nacken eingezogen. Sie waren als Kunde nicht zu ertragen. Sie waren unmöglich. Wenn Sie reingekommen sind, kam einer rein. Ohne mich dreht sich die Welt nicht.« Er sagt, was für einen Eindruck habe ich denn gemacht? Ich bin doch Christ. Ich folge doch dem Herrn nach. Tja, die Ehre und das Ansehen, was ich hatte, das wollte ich nicht aufgeben. Ich habe im Steigenberger Hotel in Berlin, im Fünf-Sterne-Hotel, gab es eine Tagung und ich durfte mit noch ein paar anderen Firmen ausstellen. Das war eine Auszeichnung. Man wollte mich auf dem Zimmer erreichen, das ging nicht. Wir reden von einer Zeit, es war 2005, 2006 vielleicht, da war das so mit der Erreichbarkeit so eine Sache. Dann ist ein Hotelpage mit einem Silbertablett mit der Nachricht durch das Hotel gelaufen und hat mich gesucht. Das war cool. Boah, was bin ich wichtig. Zehn Jahre vorher habe ich auf der Straße gesessen und habe Leute um Geld angehauen, weil ich Alkohol wollte. Und dann sowas passiert. Wollte ich nicht missen. Das war mir wichtig. Da war mein Herz. Das war nicht mal bei Jesus. Ich hätte das nicht geglaubt, wenn die mir das nicht so knallhart gesagt hat, wie ich auf sie gewirkt habe. Ich wollte auch Zeugnis sein. Nicht nur im Gottesdienst und nicht nur in der Bibelstunde oder bei einer Evangelisationsveranstaltung Zeugnis geben. Nein, ich wollte eigentlich auch so Zeugnis sein. In meinem Alltag, das war ich aber nicht. Das war ich überhaupt nicht. Und dann habe ich mich selbstständig gemacht. Kurildienst, kann man sagen, Kurildienst. Ja, ja, ein Auto. Damit habe ich angefangen. Zwei Jahre später hatte ich 30 Touren beim Hermes. Nachts Zeitschriften gefahren, fünf Touren, Organe transportiert und, und, und. Ich weiß nicht, was alles gemacht. Ich habe noch viel mehr gearbeitet, wie bei der anderen Firma. Viel mehr. Und habe viel weniger Geld gehabt. Nach sechs Jahren war Schluss. Nach sechs Jahren habe ich zugemacht, Insolvenz angemeldet. Und zehn Tage später bin ich zusammengebrochen. Ein dreiviertel Jahr lang und der Zitalopram versucht, meinen Alltag wieder in den Griff zu kriegen. Und dann habe ich gelernt, dass Gott was anderes will. Die Zeit, ich habe in der Zeit mir, meiner Familie, einfach viel zu viel zugemutet und nichts Gutes. Für was brauche ich das alles? Wenn Gott uns versorgt und er in seinem Wort sagt, dass er uns versorgt, für was mache ich denn so einen Aufriss? Wir sollen uns verbrauchen. Wir sollen Salz sein, oder? Sag doch das Wort. Und was ist mit Salz? Was hat Salz für eine Eigenschaft? Salz wird, wenn du es richtig gebrauchst, weniger, oder? Verbrauchen uns. Wir sollen uns verbrauchen in der Welt, für die Welt und für den Herrn. Wir sollen nicht unsere Bankkonten füllen. Du brauchst nichts mit, du kannst nichts mitnehmen und du sollst es verbrauchen, was du hast, nicht vererben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wenn du dich anstrengst für dein Haus und solltest du dich fragen, wie leicht fällt es dir, das Haus wieder zu lassen, wenn Gott es will? Oder hängst du dran? Was hängt dann? Wo hängt dein Herz dran? Die Nachfolge Jesu muss nicht von der Trage bis zur Bahre durchdekliniert werden. Wenn ich mit 18 schon weiß, wie hoch meine Rente sein wird. Wo bleibt Gott in deinem Leben? Wo ist da Platz für Wunder Gottes, für ein spannendes Christenleben, erfülltes Christenleben? So langeweile pur. Du trittst da ein und da weißt du, wann Rente ist oder Pension. Wenn Gott dir das so aufs Herz legt, dann mach. Wenn Gott was anderes für dich vorhat, bleib offen für das Reden des Herrn. Vielleicht möchte er, dass du was ganz anderes machen sollst. Was ist dir wichtig? Und das kann, bei mir war es jetzt Anerkennung. Anderen sind es Hobbys. Musik, lesen, reisen, was auch immer. Sich über die Arbeit zu definieren, ist so ziemlich für den Christen das Schlechteste, was du tun kannst. Soll es dich über Jesus Christus definieren? Über ihn? Als ich mich bekehrt habe, ja, da war ich in meinen Augen nicht allzu viel Wert. Das hat Jesus ganz anders gesehen. Weil Jesus bemisst nicht an dem, was ich auf Erden bin, meinen Wert. Und wir müssen uns die Sichtweise Gottes zur Gemüte führen. Wir müssen uns daran aufbauen eigentlich. Was will, wie sieht Gott mich in meinem Leben? Was will er von mir? Und was nicht? Wo liege ich falsch? Und wo muss ich vielleicht Abstriche machen? Wir leben hier in einem westlichen Europa. Hat man sich das angewöhnt mit Vermögen, dass das so normal ist, dass man ein Auskommen hat, dass man keine Not hat, dass man Wohnraum hat, dass man Geld hat zur Verfügung. Man kommt klar. Wenn man jetzt jemanden fragt, wie geht es dir so finanziell? Ach ja, es geht so. Vielen Dank. Die wenigsten würden sagen, sie sind arm. Sie hätten vielleicht ein bisschen mehr, aber arm glaube ich nicht so. Das ist nicht unbedingt gesagt, dass das in der Christenheit nicht immer so war. Im Gegenteil. Die meisten Christen, auch heute noch, haben längst nicht so viel wie wir hier in westlichem Europa. Unser Bildungsstandard ist sehr hoch. Das war früher auch nicht so. Aber wir sollten das nutzen zum Reich Gottes und nicht für uns. Wir sollten das nutzen, um damit dem Herrn besser dienen zu können. Du kannst, wenn du dich auf weltliche Dinge konzentrierst, das Geistliche irgendwann nicht mehr richtig sehen und auch nicht mehr richtig beurteilen. Ich habe das an meinem eigenen Leib ja erlebt. Ich habe es gesehen, ich habe es gehört und ich war wirklich entsetzt und ich bin so dankbar, dass Gott das dann so geführt hat, dass ich das erkennen durfte. Und trotzdem habe ich immer noch lernen müssen oder noch mehr lernen müssen. Ich war damit ganz neulich so fertig, was das Geld betrifft. Wie man damit umgeht oder wie man das einteilen sollte, sollte man auch Gott überlassen und nicht unbedingt seinem eigenen Verstand. Sagt er, du hast doch deinen Verstand, du hast ja Verstand, du musst das und das machen. Für was habe ich den Verstand von Gott bekommen? Für was? Habe ich den Verstand von Gott bekommen, um zu erkennen, welcher Fonds wichtig und richtig ist, damit ich noch mehr Geld bekomme? Oder hat man mir den Verstand gegeben, damit ich den Willen Gottes besser erkennen kann? Dass ich anhand der Bibel sehen kann, was Gott mit meinem Leben vorhat. Für was habe ich den Verstand gekriegt? Nicht für die Welt. Weil dann nützt der Verstand auch nichts. Weil du kannst noch so viele Voraussagen dir anhören von irgendwelchen Analysten. Es geht vielleicht trotzdem schief. Und was machst du dann? Dann ist das Geld weg. Geh bis ins Reich Gottes. Wir brauchen unseren Verstand, um Gottes Willen zu erkennen. Und wenn es heißt, verlass dich nicht auf deinen Verstand, sagt die Bibel ja auch. Jetzt widerspricht sich das Wort Gottes. Nein, es widerspricht sich nicht. Wenn es heißt, verlass dich nicht auf deinen Verstand, dann sollst du nicht so denken wie die Welt. Sei doch vernünftig. Das kannst du doch nicht wollen. Gott will doch. Der lässt doch auch, du musst doch leben und du musst doch vernünftig leben. Und wir waren Ende letzten Jahres, das heißt Oktober, November, meine Frau und ich waren an einer Veranstaltung gewesen, auf einem Jubiläum von einer Organisation, die vieles Gutes tut in fernen Ländern und auch in Osteuropa. Und da habe ich dann eine Frau, haben wir eine Frau kennengelernt, die Waisenkinder in Rumänien betreut und versucht, denen zu helfen. Witwen, Waisen, also das, was Jakobus sagt, das, was ich um die kümmern soll, weil das ist der rechte Gottesdienst. Und die hat uns einmal geschrieben, wie schwierig es ist, den Kindern klarzumachen, dass sie hungern müssen. Wenn eine Scheibe Brot rumgereift und jedes Kind beißt einmal ab. Und das unter Umständen nur alle zwei Tage. Mir dann, das kann nicht sein. In unserer Welt, wir, die wir hier so gut leben, wir können uns das nicht vorstellen. Und wenn ich das nicht weiß, kann ich es auch nicht ändern. Jetzt weiß ich das. Jetzt versuche ich es halt, so gut ich kann, zu ändern. Weil ich denke, da ist mein Geld besser investiert, als auf meinem Konto. Es gibt hier keine Zinsen. Oder? Ich weiß nicht. Ist mir auch egal. Eigentlich. Da kann man mehr Gutes tun, als wenn ich versuche, das Geld zu vermehren oder es zu horten. Natürlich kann man nicht alles Leid der Welt lindern. Aber wie gesagt, wenn ich es weiß, sollte ich es tun. Das Wort sagt, wenn du weißt, Gutes zu tun und du tust es nicht, dann ist es Sünde. Und das wollen wir nicht. Also machen wir das. Ich habe ja noch Zeit. Sehr gut. Ja, ich sehe es hier gerade auf der Uhr. Ich denke, jetzt muss ich ein bisschen gucken. Es ist, denke ich, ein schwieriges Thema. Weil wir können nicht Gott dienen und dem Geld hinterherlaufen. Das passt nicht. Und ich glaube, Gott hat das auch überhaupt nicht im Sinn, dass wir diesen Spagat machen sollen. Er möchte, dass wir uns auf seine Seite stellen. Und er wird uns geben, was wir brauchen. Ich kann dir nur Beispiele aus meinem, unserem Leben erzählen. Meine Frau hat sich... Und wie soll das werden und so. Und sie hat ja recht. Mit dem, was wir beide verdienen, kannst du vergessen. Das funktioniert nicht. Die Wohnung in der Größe auf dem Wohnungsmarkt, da reichen 1000 Euro kalt nicht. Da wird es eng mit dem, was wir sonst noch machen. Wie soll das gehen? Ich habe mir echt keine Gedanken gemacht, weil wir hatten keine Rücklagen groß. In der Zeit, wo andere Rücklagen bilden, wobei, ob das jetzt wirklich biblisch ist, weiß ich auch nicht, habe ich gesoffen. Und ich habe da alles kaputt gemacht. Ich habe mit 31 aufgehört zu trinken. Und andere fangen an mit 16, 17, 18, was weiß ich, ihren ersten Bausparvertrag oder so. Der ist ja mit Ende 20 fällig oder so. Ja, es war bei mir alles, ging ja nicht. Ich habe ja alles durch die Gurge gejagt. Und trotzdem hat Gott uns eine Eigentumswohnung geschenkt. Ich habe da nie drum gebeten. Nie. Ich habe nur eins gewusst, dass Gott uns versorgt. Egal wie. Ich wusste nicht, was kommt. Und das vor der Rente. Ha, preis den Herrn. Die haben wir jetzt an die Kinder weitergegeben. Wir sind raus, wir haben keine Wohnung mehr. Aber es gibt ja Möglichkeiten. Wir wohnen da. Und ich kann dem Herrn nur danken, dass ich mir darüber keinen Kopf machen muss. Ich brauche mir die Sorgen nicht machen. Das ist ein Geschenk vom Herrn. Andere müssen sich da viel mehr drum kümmern. Ich brauche das nicht. Und ich habe mich da auch nicht drum gekümmert. Und ich denke, wenn wir da vertrauen, einfach, wir sagen, wir vertrauen Gott in so vielen Dingen. Sagen wir, tun wir es wirklich? Bin ich derjenige, der Gott so vertraut? Corona hat mir gezeigt, dass viele, die Gott für allmächtig halten, nicht glauben, dass Gott mit einem winzigen Virus klarkommt. Ich war fertig mit der Welt. Ich war fassungslos, als ich gesehen habe, wie manche reagiert haben. Das muss jeder mit sich ausmachen, muss jeder für sich entscheiden. Ich will da kein Urteil darüber mehr erlauben. Ich war... Ich war ziemlich enttäuscht, muss ich sagen. Und dann habe ich gedacht, gut, jedem das Seine. Ich habe vielleicht andere Dinge, wo die mehr vertrauen, wo ich das nicht habe. Keine Ahnung. Aber ich konnte da nicht mit. Aber wenn ich denn sage, wir vertrauen dem Herrn, dann sollte man gucken, dass man das auf allen Gebieten macht. Und nicht nur auf so, ja wie soll ich sagen, Gebiete, die ich selbst in der Hand habe. Da bin ich denn derjenige, der besser dran ist oder wie? Woher will ich denn wissen, dass Gott nicht besser weiß, was für mein Leben gut ist? Woher will ich nicht wissen, dass Gott für einen Vermögensplan für mich hat, der viel besser ist, als den, den ich entwickle? Gott weiß viel mehr als wir. Und wir maßen uns als Christen an, wenn wir dann unser Leben selbst in die Hand nehmen, dass wir mehr Ahnung haben als Gott. Das kann nicht sein. Wir wissen nicht mehr als Gott. Wir wollen manches anders, als Gott es will. Das kann ich akzeptieren. Dann mach. Aber dann beschwer dich nicht, wenn es dann nicht funktioniert. Gott, warum hast du nicht? Gott hat mich einfach laufen lassen. Das posttraumatische Belastungssyndrom habe ich kassiert. Gott hat mir sicherlich Warnschilder geschickt ohne Ende. Und ich habe das alles ignoriert, weil ich es besser wusste. Und dann war ich fertig. Und damit nicht genug. Ich hab dann ein paar Jahre später, drei Jahre, drei Jahre später, hab ich nochmal ein Ding kassiert. So Altlasten. Staatsanwaltschaft Oehring schickt mir ein Strafbefehl über Zigtausende von Euro, weil ich angeblich Scheinselbständige beschäftigt hab und hab die Sozialabgaben nicht bezahlt. Da bin ich gegen angegangen, vor Gericht. Der erste Satz des Richters, Herr Hemming, Sie sind schuldig. Denkt toll. Erklärt. Dann hat er gesagt, ich sehe keine hinreichenden Motive. Ich sehe nichts, warum sie das aus niederen Beweggründen irgendwelche kriminelle Energie hätten und das machen wollten mit Absicht. Das Verfahren wird eingestellt. Das ist viel besser als ein Freispruch, weil da gibt es keine Möglichkeit einer Revision. Damit war ich durch. Einen Tag später lag sage ich, auf der Intensivstation in Kiau mit Durchblutungsstörungen im Kopf. Stressbedingt. Gott hat mir immer wieder gezeigt, dass die Welt mir nicht gut tut. Die Welt will von Christen nichts wissen. Die Welt will von Christen nichts wissen, die dem Herrn wirklich nachfolgen. Und die Welt, das haben wir vorhin gelesen, sie verachtet Christen, wenn sie es ernst meinen. Und sie hassen sie. Das merkst du vielleicht nicht, wenn du nicht damit immer wieder konfrontiert wirst. Aber sie tun es. Sie wollen dich nicht. Und das ist für viele, es ist auch schon schwer, das immer wieder zu sehen, dass wir uns von der Welt fernhalten sollen. Dass wir uns unbefleckt halten sollen, heißt das so schön. Das ist immer so ein schwieriges Wort. Und ein Glaubensbruder hat mir mal erklärt, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, muss ich erst mal von der Welt reinigen. Da denke ich, bitte. Ja, aber ich habe immer darüber nachgedacht. Er muss sich von der Welt reinigen. Was heißt das? Du hast den ganzen Tag mit Leuten zu tun, die Gott nicht meinen. Die anders denken, die anders ticken, die andere Ziele haben. Und dann ist es gut, wenn du dich von diesem Denken befreist. Und was anderes hörst, was anderes siehst. Ich mache das mit Musik, dass ich mir Musik anhöre, so Barock, Händel oder so. Ist wunderschön. Ist nicht jedermanns Sache, aber es beruhigt und ist einfach sehr schön. Weil auch die Texte schön sind, weil sie Gott loben und so. Und das gefällt mir. Nun bin ich ja als Junggränsner, habe ich ja noch nicht so viel zu tun mit der Welt. Ich fahre ab und zu ein bisschen Essen aus und so, das ist ja nicht so viel. Aber ich habe das verstanden damals, wie er das gesagt hat. Dass wenn du ständig mit der Welt zu tun hast, von morgens bis abends, und das die ganze Woche über, da muss man aufpassen, dass man das Denken dieser Welt nicht annimmt. Dass man sich davon frei macht, immer wieder aufs Neue frei macht und sich hinstellt und sich fragt, was willst du, Herr? Was ist wirklich wichtig? Ich möchte das Ganze ein bisschen zusammenfassen. Und das mache ich mit einer kleinen Geschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben soll. Mit namens Rowland Hill in England. Er hat in London gepredigt. Gelebt hat er von 1744 bis 1834. Und da waren wir noch recht jung als Prediger, als er auf dem Sonntagmorgen auf einem Platz stand und viele Menschen sind dazugekommen. Und dann fuhr eine Kutsche vorbei mit einer Frau, die sehr reich ist, Sehr vornehmen. Und Roland Hill sieht das Wappen von dieser Kutsche und weiß sofort, wer da drin sitzt. Eine Frau, christlich war sie nicht. Sie wusste von Gott und so, aber sie war keine Christin. Und die hielt an die Kutsche. Weil die Lady sah das, was sich da abspielte und fragte, was ist da? Und dann sagte der Kutscher, das ist der Prediger Roland Hill. Und von dem hat sie gehört, der macht interessante Predigten und die wollte sie hören. Sie ist aber nicht ausgestiegen, sie ist in der Kutsche geblieben. Und Olin Hill sieht die und sagt, Leute, wir versteigern jetzt Lady Erskine. Wer will Lady Erskine haben? Und die Welt ruft, ich, ich will sie haben. Was gibst du, Welt? Ehre, Bewunderer, Schätze dieser Welt sollen ihr gehörend. Nein, du kriegst sie nicht. Denn was nütze ihr das alles, wenn die Seele Schaden nehme? Wer will dir die Öske noch kaufen? Ich, rief der Satan. Satan, was bietest du ihr? Sie soll eine Zeit lang die Sünden, die sie haben, genießen dürfen. Jede Leidenschaft und Wonne soll ihr erfüllt werden. Nein, du kriegst sie nicht. Denn du bist ein Lügner von Anfang an. Du gibst ihr nichts am Ende. Ist da noch jemand? Ich, rief Jesus Christus, ich will sie haben. Was gibst du ihr? Ich kann ihr nichts geben, denn auf Golgatha habe ich ihr bereits alles gegeben. Ich gab mein Leben für ihre Schuld. Und wenn sie mir heute ihr Herz gibt, so hat sie Vergebung ihrer Schuld und Frieden im Herzen auf ewig. Haben sie das gehört, rief Roland Hill zur Kutsche. Der Kutscher bekam Anweisung, die Kutschentür zu öffnen. Und Lady Erskine stieg tränend überströmend aus der Kutsche. Unfähig, ein Wort zu sagen, nickte sie. Dann ist es geschehen, sagt Olin Till. Brechen Sie diesen Bund niemals. Das hat sie nicht. Zeitgenossen haben später gesagt, sie hätten nie eine Frau getroffen, die so ernsthaft den Glauben gelebt hat, wie diese Lady Erskine. Das wünsche ich uns auch. auch, dass wir das so erkennen, was Jesus für uns getan hat, wie diese Lady Erskine, und dass wir dem Herrn so nachfolgen. Amen. Ich möchte noch beten. Christus, ich möchte dir von ganzem Herzen danken für dein Wort. Hab du Dank, dass du es bist, der uns versorgen will, dass du es bist, der uns führt auf einer rechten Straße. Du bist der Weg, du bist die Wahrheit. Und wir wollen dir von ganzem Herzen danken, dass du uns aufschließt, was du für unser Leben möchtest und wie du unser Leben zu einem Segen werden lässt. Herr, gib uns die Kraft, Dinge zu verändern, die zu verändern sind und hilf uns einfach in all dem, was wir da erkannt und gehört haben, dass wir das auch umsetzen können im Alltag, sodass du geehrt wirst und dass wir für andere ein Segen sind, aber auch Gesegnete sind. Amen.