Mark Bühner - Tief verwurzelt | ER:FÜLLT - Leben in der Tiefe (Teil 2 von 6)
In dieser Episode wird die Bedeutung der Verwurzelung im Glauben beleuchtet. Anhand des biblischen Textes aus Jeremia 17, Vers 7-8 wird diskutiert, wie starke Wurzeln unser Leben beeinflussen und wie wichtig Vertrauen zu Gott, gerade in Krisenzeiten, ist.
22.04.2026 25 min F4 Schwaigern, Mark Bühner
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Tief verwurzelt
In dieser Episode befassen wir uns mit dem tiefen Thema der Verwurzelung im Glauben. Wir stehen am Anfang einer Reihe, die uns sechs Sonntage lang durch herausfordernde Themen führt, um sicherzustellen, dass unser Glaube nicht nur oberflächlich bleibt, sondern in die Tiefe geht. Die heutige Thematik dreht sich um die Frage, was es bedeutet, tief verwurzelt zu sein, und wie diese Wurzeln unser Leben beeinflussen.
Zu Beginn wird ein Bild herangezogen: die Wurzeln eines Baumes, die im Verborgenen arbeiten und oft viel größer sind als die Pflanze selbst. Diese Wurzeln sind nicht nur essenziell für die Nährstoffaufnahme, sondern sie zeigen auch, dass unter der Oberfläche echtes Leben stattfindet. Es werden faszinierende Fakten über Wurzeln geteilt, wie deren Fähigkeit, Wasser gegen die Schwerkraft hochzupumpen, und wie sie kommunizieren, um sich optimal auszurichten. Diese biologischen Prozesse dienen als Metapher für unsere eigene Lebensweise und unser Vertrauen auf Gott.
Der Predigttext aus Jeremia 17, Vers 7 bis 8 wird hervorgehoben, wo es heißt, dass der gesegnete Mensch wie ein Baum am Wasser ist, dessen Wurzeln auf die lebendige Quelle vertrauen. Dies führt zur Reflexion über unser persönliches Vertrauen in Gott. Auf wen setzen wir unser Vertrauen? Oft neigen wir dazu, unsere Sicherheit in äußeren Umständen wie Gesundheit, Geld oder unseren Beziehungen zu suchen. Doch diese Dinge können nicht die stabile Grundlage für unser Leben sein.
Es wird darauf hingewiesen, dass wahres Vertrauen in Gott mehr bedeutet als ein oberflächliches Gefühl. Es ist eine bewusste Entscheidung, Gott als Fundament unseres Lebens zu wählen. Die Diskussion thematisiert auch, wie Krisen und schwierige Zeiten in unserem Leben unsere wahren Wurzeln offenbaren können. Wie stehen wir, wenn alles um uns herum ins Wanken gerät? Hier wird der Unterschied zwischen flachen Wurzeln, die in einer Krise möglicherweise nicht standhalten, und tiefen Wurzeln betont, die in der Beziehung zu Gott gefestigt sind und uns Halt geben können.
Ein prägnantes Beispiel wird angeführt, um den Unterschied zwischen flachen und tiefen Wurzeln zu verdeutlichen: Fichten und Tannen. Fichten haben flache Wurzeln, die in der Dürre versagen können, während Tannen tief verwurzelt sind und bei Dürre und Sturm Stand halten können. Dieses Bild leitet zu der Kernfrage über: Was geschieht mit uns, wenn wir vor Herausforderungen stehen? Sind wir in der Lage, auf Gott als unsere Quelle zu vertrauen, oder sind wir verwundbar, weil wir unsere Sicherheit in anderen Aspekten unseres Lebens suchen?
Abschließend wird die Ermutigung ausgesprochen, Gott um Hilfe und Einsicht zu bitten, um zu erkennen, wo wir falsche Sicherheiten haben. Der Wunsch ist, dass Gott uns hilft, wahrhaftig auf ihn zu vertrauen und eine tiefere Beziehung zu ihm aufzubauen. Nur in ihm finden wir, wonach unser Herz wirklich sucht. Diese Episode bietet daher nicht nur Herausforderungen zur Selbstreflexion, sondern auch die Möglichkeit zur geistlichen Vertiefung und Wachstum im Glauben.
Mark Bühner
Ist die Folge nicht schnell genug online, oder möchtest du gerne mal das Gesamtprogramm live erleben? Dann komm doch gerne direkt ins F4:
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Falltorstr. 4
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Mobil: 0157 3723 4570
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Jugendpastor Johannes „John“ Götz
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Mobil: 015115579068
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Vorsitzende Sonja Bay
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sonja.bay@lgv-schwaigern.de
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Weitere Fragen, Anregungen oder Ideen gerne an:
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Intro und Outro: Sarah Reinwald
Produziert: F4 Podcast Team
In dieser Episode befassen wir uns mit dem tiefen Thema der Verwurzelung im Glauben. Wir stehen am Anfang einer Reihe, die uns sechs Sonntage lang durch herausfordernde Themen führt, um sicherzustellen, dass unser Glaube nicht nur oberflächlich bleibt, sondern in die Tiefe geht. Die heutige Thematik dreht sich um die Frage, was es bedeutet, tief verwurzelt zu sein, und wie diese Wurzeln unser Leben beeinflussen.
Zu Beginn wird ein Bild herangezogen: die Wurzeln eines Baumes, die im Verborgenen arbeiten und oft viel größer sind als die Pflanze selbst. Diese Wurzeln sind nicht nur essenziell für die Nährstoffaufnahme, sondern sie zeigen auch, dass unter der Oberfläche echtes Leben stattfindet. Es werden faszinierende Fakten über Wurzeln geteilt, wie deren Fähigkeit, Wasser gegen die Schwerkraft hochzupumpen, und wie sie kommunizieren, um sich optimal auszurichten. Diese biologischen Prozesse dienen als Metapher für unsere eigene Lebensweise und unser Vertrauen auf Gott.
Der Predigttext aus Jeremia 17, Vers 7 bis 8 wird hervorgehoben, wo es heißt, dass der gesegnete Mensch wie ein Baum am Wasser ist, dessen Wurzeln auf die lebendige Quelle vertrauen. Dies führt zur Reflexion über unser persönliches Vertrauen in Gott. Auf wen setzen wir unser Vertrauen? Oft neigen wir dazu, unsere Sicherheit in äußeren Umständen wie Gesundheit, Geld oder unseren Beziehungen zu suchen. Doch diese Dinge können nicht die stabile Grundlage für unser Leben sein.
Es wird darauf hingewiesen, dass wahres Vertrauen in Gott mehr bedeutet als ein oberflächliches Gefühl. Es ist eine bewusste Entscheidung, Gott als Fundament unseres Lebens zu wählen. Die Diskussion thematisiert auch, wie Krisen und schwierige Zeiten in unserem Leben unsere wahren Wurzeln offenbaren können. Wie stehen wir, wenn alles um uns herum ins Wanken gerät? Hier wird der Unterschied zwischen flachen Wurzeln, die in einer Krise möglicherweise nicht standhalten, und tiefen Wurzeln betont, die in der Beziehung zu Gott gefestigt sind und uns Halt geben können.
Ein prägnantes Beispiel wird angeführt, um den Unterschied zwischen flachen und tiefen Wurzeln zu verdeutlichen: Fichten und Tannen. Fichten haben flache Wurzeln, die in der Dürre versagen können, während Tannen tief verwurzelt sind und bei Dürre und Sturm Stand halten können. Dieses Bild leitet zu der Kernfrage über: Was geschieht mit uns, wenn wir vor Herausforderungen stehen? Sind wir in der Lage, auf Gott als unsere Quelle zu vertrauen, oder sind wir verwundbar, weil wir unsere Sicherheit in anderen Aspekten unseres Lebens suchen?
Abschließend wird die Ermutigung ausgesprochen, Gott um Hilfe und Einsicht zu bitten, um zu erkennen, wo wir falsche Sicherheiten haben. Der Wunsch ist, dass Gott uns hilft, wahrhaftig auf ihn zu vertrauen und eine tiefere Beziehung zu ihm aufzubauen. Nur in ihm finden wir, wonach unser Herz wirklich sucht. Diese Episode bietet daher nicht nur Herausforderungen zur Selbstreflexion, sondern auch die Möglichkeit zur geistlichen Vertiefung und Wachstum im Glauben.
Mark Bühner
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Transkript
So, guten Abend, ihr Lieben. Ich hoffe, ihr seid alle noch wach.
Langer Tag, schöner Tag, vielleicht auch kräftezehrend, emotional.
Diese ganze Reihe, was wir gerade haben, erfüllt Leben in der Tiefe.
Vielleicht habt ihr schon gemerkt, da vorne liegt ein Anker,
also wir sind in der Tiefe.
Da oben ist die Oberfläche, so von der Dekoration her. Ja, sechs Sonntage lang
stellen wir uns ein paar super herausfordernden Themen.
Und manchmal will man das ja gar nicht. Manchmal geht man auch in den Gottesdienst
und denkt, heute würde ich mich gern so berieseln lassen, aber jetzt bitte nicht mitdenken müssen.
Tiefe ist das, was wir eigentlich brauchen. Sechs Themen, die hoffentlich helfen,
dass unser Glaube nicht nur oberflächlich bleibt, sieht alles hübsch aus, sondern Tiefe kriegt.
Letzte Woche alle, die da waren, hatten wir das Thema tief erschüttert.
Andreas Geisinger war da und wir haben uns gefragt, was machst du denn,
wenn dein Glaube richtig harte Schläge aushalten muss?
Also wenn da Dinge in deinem Leben passieren, wo du merkst, es fällt mir wirklich
schwer, emotional, vielleicht aber auch intellektuell hergesehen,
Glauben dran zu bleiben.
Wie will ich das einordnen, wenn solche harten Sachen passieren?
Und der gute Andreas hat uns dieses Thema von ganz verschiedenen Seiten her
beleuchtet. auch seelsorgerlich. Ich fand's echt gut.
Ich wette, da war einiges dabei, wo es sich lohnt, drüber nachzudenken oder
auch nochmal nachzuhören.
Und heute, wir sind immer noch in der Tiefe, unser zweites Thema dieser Reihe, tief verwurzelt.
Wer von euch hat einen Gardel oder irgendwie sowas daheim? Ein paar Hände bestimmt.
Wer von euch hat vor Augen eine Wurzel?
Genau, also manchmal sind es ja schon richtige Wummer, kommt darauf an,
ob man die Pflanze brauchen kann, die die Wurzel hat oder nicht.
Ich erinnere mich, als ich ein Kind war, da hatten wir so einen großen Garten.
Und da war eine große Straße nebendran. Und im Eck stand so ein super alter Baum.
Riesengroß. Und meine Mutter hat sich immer darüber beschwert,
weil der so viel Laub abgeworfen hat. Und du musstest ja alles dann versorgen.
Aber der war unter Naturschutz. Also du durftest da nichts machen.
Und immer wieder am Essen hat sie so gewitzelt. Irgendwann besorge ich einen
Kupfernagel. So hat sie nicht gemacht.
Aber das war so die Assoziation, die sie damit verbunden hat.
Und jetzt kommt es die Wurzeln.
Die waren im halben Garten bei uns.
Und unter der Straße drunter im Garten vom Nachbarn waren sie auch.
Also es war richtig breit in die Breite gehendes Ding.
Und da ist mir zum ersten Mal als Kind klar geworden, krass,
Wurzeln sind unter dem, was wir normalerweise sehen, aber da passiert richtig
was, da ist richtiges Leben.
Da hat Gott sich in seinem großen Schöpfungsbaukasten echt was Verrücktes gedacht,
was mir im Alltag oft gar nicht so auffällt.
Wurzeln. Ich habe ein bisschen recherchiert, Wurzeln sind nicht nur so ein paar,
ich sage mal, unscheinbare Fäden oder Hölzchen, oben hast du halt ein bisschen
Stamm und unten geht das dann irgendwie weiter, sondern es ist eine ganz eigene
Welt, die sich vernetzen kann ins schier Unergründliche.
Und es gibt zum Beispiel gigantische unterirdische Netzwerke an Wurzeln.
Also klar, jede Pflanze ist ein bisschen anders, aber es gibt Pflanzen,
da sind die Wurzeln unten drunter größer als jedes Fußballfeld.
Also von der Breite, von dem, in welcher Fläche sich das ausweiten kann.
Da gibt es Millionen feinster Verzweigungen, kann man gar nicht ausrechnen.
Und technisch gesehen sind diese Wurzeln, ich glaube von Pilzen,
der größte Organismus der Welt.
Also das lebt ja alles, ist miteinander verflochten und auf einmal geht das in die Weite.
Das Zweite, was ich richtig krass finde, ist die Lebensdauer von Wurzeln.
Die kleinen dünnen Wurzelhaare ganz vorne dran sind meistens die,
die sich immer wieder erneuern.
Also die teilen sich und dann gibt es wieder neue Pflänzle und so.
Das ist wie so eine ständige Wiedergeburt. Das ist immer irgendwie lebendig.
Die dicken Hauptwurzeln können bei manchen Pflanzen über 10.000 Jahre alt werden.
Also man hat lebende Pflanzen gefunden, bei denen die Wurzeln so alt waren.
Das bedeutet, wir haben hier eine Pflanze, die sowohl uralt als auch brandneu ist.
Immer wieder neu und doch so uralt. Ich fand es richtig krass.
Dann existieren Wurzeln ja nicht einfach nur toll sind sie halt da,
sondern die haben zum Teil die verrücktesten Fähigkeiten.
Ein paar Sachen haue ich raus, es gibt noch viel, viel mehr.
Es gibt Wurzeln, ich meine, das ist hoffentlich logisch, die sind gigantische Wunderpumpen.
Also was die an Wasser hochpumpen können, mein Schwiegervater ist Ingenieur, das kriegt er nicht hin.
Und auch kein Ingenieur auf dieser Welt kann so einen Mechanismus richtig nachbauen.
Die können mehrere Meter gegen die Schwerkraft Wasser hochpumpen.
Dabei haben die gar keinen, was wir Strom nennen würden oder Motor oder so externe Energiequelle.
Verrückt. Es gibt Wurzeln, die senden winzig kleine elektrische Signale aus,
um den Boden um sich herum abzuscannen.
Das heißt, die kriegen raus, ist da ein Stein, ist da Sand oder was für einen
Untergrund haben wir, wo komme ich gut durch?
Und jetzt kommt es und dann kommunizieren die mit den anderen Wurzeln,
in welche Richtung die wachsen sollen.
Also die sagen, okay, da unten ist Grundwasser, da wollen wir hin,
da ist jetzt ein großer Stein, geht mal bitte in die Richtung.
Und dann machen die Wurzeln das.
Es gibt sogar Wurzeln, die können feststellen, das sind jetzt unsere mit uns
verwandten Pflanzenarten und die anderen, das sind quasi andere Pflanzen,
die wollen wir nicht fördern.
Was machen die, wenn so eine andere Pflanze näher kommt?
Die senden Giftstoffe aus in den Boden, damit die anderen Pflanzen mit ihren
Wurzeln nicht weiter wachsen können, während sie verwandte Arten unterstützen.
Indem sie zum Beispiel von ihren eigenen gespeicherten Nährstoffen rausstreuen.
Und sagen, hier, nimm mal, friss mal, wachs, damit du auch schön stabil wirst.
Sachen, von denen ich keine Ahnung hatte, total verrückt, was Gott sich gedacht hat.
Wir Menschen schauen immer nur auf das, was wir sehen können,
was so an der Oberfläche sich abspielt. Und wir denken, das wäre das Eigentliche.
Dabei sind die Dinge, die im Leben wirklich zählen, so gut wie immer unsichtbar
unter dem, was sichtbare Oberfläche ist.
Manche kennen vielleicht hier Märchen der kleine Prinz Antoine de Exupery.
Wie hat er gesagt? Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Gilt auch für unser Leben.
Der Predigtext für heute greift diese Wurzeln total auf.
Jeremia 17, Vers 7 bis 8 tief verwurzelt.
Gesegnet ist der, der auf den Herrn vertraut und dessen Zuversicht der Herr ist.
Denn der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und der seine Wurzeln
zum Bach hin ausstreckt.
Denn wenn die Hitze kommt, fürchtet er sich nicht, sondern seine Blätter bleiben trotzdem grün.
Im Jahr der Dürre ist er ohne Sorge und hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Bild vom Baum unter Wurzeln, manche kennen Psalm 1, es gibt noch ein paar andere
Stellen in der Bibel, da gibt es ähnliche Vergleiche. Ich finde das super nachdenkenswert.
Wer auf Gott vertraut, ist also wie ein Baum, der seine Wurzeln zum Wasser hin ausstreckt.
Jeremia hatte orientalische Zuhörer vor sich. Die waren das gewohnt,
dass man in Bildern geredet hat.
Und die haben automatisch, wenn so ein Bild kam, darauf reagiert,
indem sie angefangen haben, das jetzt zu durchleuchten. Ich sage mal,
die haben darüber meditiert.
Und dann war ihnen klar, das soll uns ja was sagen. Dann haben sie versucht
zu reflektieren auf das eigene Leben.
Was will Jeremia hier also sagen? Du willst also ein gesegnetes und sorgenbefreites
Leben führen wie ein gesunder Baum.
Ich vermute, das wollen wir alle. oder wir wollen ja irgendwo hin im Leben,
dann sagt Jeremia, klar, kannst du haben.
Also wenn du das willst, du willst, dass dein Leben gesegnet ist und dass du
nicht mehr Angst und Sorge und was auch immer haben musst vor den schwierigen
Dingen, das kannst du haben und zwar wie?
Indem du zuallererst auf Gott, deinen Herrn, den Bundesgott vertraust.
Was ist die logische Frage, die Jeremia also in uns als Hörer oder Leser auslösen will?
Naja, tue ich das. Wie steht es denn um mein Vertrauen Gott gegenüber?
Und ich glaube, das ist so ein Thema, da reden wir häufig drüber.
Es gibt auch viele in irgendwelchen Liedern, Gott, ich vertraue dir und so.
Aber ich glaube, jeder von uns hat es nötig, dass wir uns das immer wieder neu fragen.
Auf wen oder was vertraue ich wirklich?
In der Tiefe. Wenn es darauf ankommt, im Wesentlichen.
Wenn die Bibel von Gott Vertrauen spricht, dann ist damit nicht gemeint,
ich kann mir schon vorstellen, dass Gott ganz okay ist.
Oder dass der gut ist, so als Attribut.
Sondern Vertrauen hat was damit zu tun, wie ich damit umgehe. Baue ich auf ihn?
Mache ich ihn zum Fundament, zur Quelle? Die Wurzeln, die das Wasser raussaugen, die die Energie holen.
Das ist sehr viel mehr als nur ein vages Gefühl.
Gott und ich, das klappt schon irgendwie, sondern das ist eine bewusste Entscheidung.
Ich entscheide mich dazu zu sagen, Gott soll mein Vertrauen kriegen, statt anderer Dinge.
Er soll das sein, was mein Leben sinnvoll macht, was mir die Kraft zum Leben gibt, was mir Halt gibt.
Stabilität, gelingendes Leben, Baum, der feststeht. Das ist so ein Thema,
Gott als die Quelle meines Lebens.
Das zieht sich bei Jeremia von Anfang bis zum Ende durch, wenn man das Buch so am Stück liest.
Schon in Jeremia 2, Vers 13 ist ein ganz markanter Vers, da beschwert Gott sich
über sein Volk und er sagt,
mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich stattdessen Zisternen,
die doch rissig sind und das Wasser gar nicht halten können.
Gott, das Eigentliche für mein Leben, die eigentliche Quelle und alles andere taugt nichts dagegen.
Deswegen nochmal, auf wen oder was vertraue ich? Vertraust du,
wenn du ganz ehrlich bist?
Vielleicht deine Gesundheit. Ist das so ein großes Thema?
Wir haben ja auch so ein bisschen Gesundheitswahn oder Wahn oder Sportswahn
in unserer Gesellschaft.
Ich baue drauf, dass ich fit genug bin.
Heute Morgen sind manche unter euch auch Unterlandlauf und sonst was mitgelaufen.
Finde ich super. Ich weiß, manche haben einen richtig guten Platz gelegt. Ich habe es gesehen.
Wunderschön. Aber ist das das, was mir Halt gibt?
Was mir die Stabilität verleiht, dran zu bleiben? Ja, was ist dann,
wenn es Nemes so ist? Wenn die Gesundheit wegfällt?
Manch einer vertraut vielleicht insgeheim mehr auf seinen Kontostand.
Überprüft regelmäßig, kam die Rente rein, kam das Gehalt rein,
klappt es mit dem Taschengeld, was auch immer. Also stehe ich gut da, ja dann passt es schon.
Was soll mir schon passieren? Im Zweifel kaufe ich mir halt was Schönes.
Ist Geld das, was dir Sicherheit gibt? Für viele, auch gerade im frommen Lager,
ist die Familie oder der Ehepartner, wo man sagt, solange der da ist, dann ist es gut.
Ganz heikel auf einmal, ne? Wo sie mir sagen, das ist schon auch irgendwie wichtig.
Worauf vertraue ich? Wenn die Familie wegfällt, ist mein Leben dann sinnlos?
Hat es dann keinen Grund mehr? Keine Stabilität?
Vielleicht. Also bitte versteht mich richtig. All diese Dinge,
auch der Kontostand oder Sport und so, sind ja was Schönes. Es kann was Schönes sein.
Jemand hat mal gesagt, die sind super Diener, aber es sind ganz schlechte Erlöser.
Also die können das Leben schön machen. Wir dürfen das genießen.
Ist doch wunderbar. Aber darauf zu bauen, das ist dumm.
Denn nichts davon hat es verdient, dass wir wirklich drauf bauen.
Nichts davon ist es wert, dass ich es zu meiner Lebensquelle mache und sage, daher, dafür lebe ich.
Ich liebe meine Frau, kein Geheimnis, ich liebe auch meine Kinder.
Aber ich weiß, tief im Innersten, auch die können mir niemals das geben,
was mein Leben wirklich final lebenswert macht.
Auch sie, so toll sie auch sind, sind im Bild gesprochen rissige Zisterne.
Das darf nicht der Grund sein.
Sobald ich meinen Lebenssinn, meine Identität, meinen Wert, meinen Antrieb zum
Leben, warum stehe ich morgens auf, an meine Familie knüpfe,
vertraue ich nicht zuerst auf Gott.
Und das wird früher oder später definitiv zu einem Problem werden.
Ist Gott in meinem Leben die Quelle oder ist Glaube halt auch noch da?
Ist der Glaube, ich sage mal, eines von vielen Wasserlöchern?
Das gibt mir ja was, ist doch schön, Bibel lesen und Gott liebt mich,
wunderbar, da kann ich immer wieder was rausziehen, aber aus dem anderen halt
auch und es hält sich so irgendwie die Waage.
Ist es eines von vielen Wasserlöchern, aus denen ich bei Bedarf mir das holen
kann, was ich glaube, was ich brauche?
Oder ist es die Quelle? Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Und ich habe mal gedacht, wie könnte ich es so ein bisschen illustrieren?
Wir sind ja hier gerade auch ein Bild vom Baum.
Stellt euch vor, in eurem Garten stehen zwei Bäume. Stimmt ja vielleicht auch wirklich.
Und wir wählen eine Fichte und eine Tanne.
Ich bin kein großer Baumkenner. Mein Opa war Forstarbeiter, der würde sich jetzt
für mich schämen, aber man kann sich ja einarbeiten.
Von außen schaue ich die an und denke, hübsch, gleich ich es überhaupt erkennen
kann, was was ist. Ich bin ja schon ganz stolz drauf.
Also es sind doch stabil, sieht doch alles gut aus.
Vielleicht hat einer von euch mehr Ahnung von Holz. Was ist der entscheidende
Unterschied zwischen einer Fichte und einer Tanne?
Zapfer, genau, man erkennt es. Okay, ja.
Von zwei Richtungen habe ich es jetzt auf jeden Fall gehört.
Da gibt es bestimmt verschiedene Unterschiede. Versteht mich nicht falsch.
Mir ging es jetzt um die Wurzeln, richtig.
Fichten sind sogenannte Flachwurzler.
Das bedeutet, die Wurzeln, die gehen so 50 Zentimeter, manchmal bis zu 80 Zentimeter
tief in den Boden rein. Aber eigentlich sind die sehr schön in der Breite.
Die holen sich halt, was da so nah an der Oberfläche irgendwo ist.
Tannen dagegen sind Tiefwurzler. Da gehen die Wurzeln mehrere Meter tief in
den Boden, je nachdem wo das Grundwasser ist, auch nochmal tiefer runter,
immer möglichst nah an die Quelle, aus der sie ihr Wasser beziehen.
Von außen gesagt, wie gesagt, schöne Bäume, hübsch, wird man nicht denken,
was da unter der Oberfläche ist.
Und jetzt kommt, solange die Umweltbedingungen entspannt sind,
ist der Unterschied auch nicht so wichtig.
Oder? Wenn Wetter passt und es regnet genug, dann würde ich als Naivling wahrscheinlich
den Unterschied gar nicht so genau erkennen.
Was passiert, wenn diese Bäume unter Druck geraten? In der Tiefe.
Meine Großeltern, übrigens auch der Opa, der Vorstarbeiter war,
kommt aus dem Schwarzwald, da passt das ja auch.
Und ich erinnere mich, 1999, Weihnachtszeit, Weihnachtsferien,
wir machen da so einen großen Besuch, war immer so.
Und egal wohin du geschaut hast, das war das Bild.
Könnt ihr euch erinnern, zumindest von den Älteren, ne?
Richtig, vorher hatten wir noch einen Lothar in den Reihen, das hätte jetzt der Gag besser gepasst.
Egal, also da kommt der große Sturm Lothar und hat einfach alles umgewälzt.
Maximale Windgeschwindigkeit von über 250 kmh. Warum hat es da so viel verrissen,
neben dem, dass es wirklich ein krasser Sturm war?
Man hatte damals in weiten Teilen des Schwarzwalds bis zur Schweiz und ins Französische
rüber vor allem Fichten gepflanzt.
Weil Situationen nach dem Zweiten Weltkrieg, man hat ganz viel Holzbedarf gehabt
und hat sich überlegt, was wächst schnell? Ist doch egal, wie tief das geht.
Fichten sind relativ leicht zu bearbeiten und wie gesagt, wachsen sehr schnell.
Und die haben sich überlegt, Mischwälder sind blöd, lass uns überall diese Monokulturen
Fichten anpflanzen, dann ist es viel einfacher, das Holz nach und nach alles abzuhacken.
Man nannte das modernes Waldmanagement.
Also heute wissen wir, war ziemlich doof. Und dann kam Lothar und hat diese
Bäume im großen Stil einfach umgehauen, weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.
Und ich behaupte, das ist ein geistliches Prinzip, auch für uns heute.
Erst die Krise offenbart deine Wurzeln, was wirklich dahinter steckt.
Wir leben ja in einem Land, wo viele Menschen sich irgendwie für christlich
halten, einstufen würden. Das ist manchmal gar nicht so einfach.
Wie will ich das irgendwo unterscheiden?
Ich behaupte, es gibt viele Menschen, für die ist ihr Glaube sehr viel mit Tradition verbunden.
Also ich bin halt so aufgewachsen. Das ist mir anerzogen worden.
Wir sind schon immer in Kirchganger oder in Stund oder wie. Das macht man halt
so. Klar sind wir irgendwie gläubig, weil wir gehen da ja hin.
Glaube sollte nicht so sehr traditionell sein, sondern vielmehr existenziell.
Das, was mein Leben ausmacht.
Wenn man solche Menschen, für die das mehr Tradition ist, fragt,
glaubst du an Gott? Dann sagen die logisch.
Also von außen kannst du das gar nicht denken. Ich habe doch schon immer an Gott geglaubt.
Aber wenn dann der äußere Druck zunimmt.
Zerbrochene Lebenspläne. Streit. Auch unterhalb von Christen kann man sich ja massiv streiten.
Krankheit. was auch immer, dann beginnen viele dieser Menschen an ihrem Glauben
und an ihrem Leben zu zweifeln, zu verzweifeln.
Lohnt sich der ganze Misch, wenn so viel Druck da ist. Ich kenne Menschen,
auch Freunde von mir, die, da hätte ich gedacht, die sind super fromm unterwegs.
Dann kamen schwere Zeiten und die haben ihren Glauben über Bord geschmissen.
Also wenn mein Leben nicht angenehm genug ist, dann lohnt sich das doch alles nicht.
Ist ganz schwierig, keiner kann über einen anderen urteilen,
wir sehen es ja auch nicht.
Aber erst die Krise deckt auch in meinem und deinem Leben auf,
worauf wir uns wirklich verlassen haben.
Und ich wette, so manch einer sitzt heute hier, der sagt, ich hatte schwere
Krisen und ich bin Gott sehr dankbar im Nachhinein.
Für das, wie das meinen Glauben in die Tiefe gebracht hat. So schwer es manchmal auch sein kann.
Haben wir Wurzeln, die auch wie Gott als diese Quelle ausgerichtet sind,
ist er der eine, der mir Halt gibt.
Dann werden wir Krisen überleben. Denn man kann uns alles nehmen, außer ihn.
Alles im Leben, worauf ich bauen könnte, wird irgendwann zerfallen,
nicht mehr diesen Wert haben, nicht mehr den Halt geben können,
mich nicht mehr satt machen können.
Außer Jesus, die lebendige Quelle. Gott, seine Liebe, das, was er für uns getan hat.
Ein Bekannter von mir hat, schon wieder ein paar Jährchen her,
relativ viel Geld an der Börse verzockt, war ein Christ, der ging so in alle möglichen Kreise.
Aber nachdem das rauskam, also war schon ordentlich viel Geld,
der konnte nachts nicht mehr schlafen.
Der hat die ganze Zeit, der hat angefangen zu zittern, der hat Schweißausbrüche
bekommen, weil dem was genommen wurde, von dem er sehr viel Sicherheit davor gezogen hat.
Also hätte schon mit dem davor geredet, hätte er gesagt, Jesus,
logisch, dem vertraue ich.
Und danach musste er selber feststellen, ich will Jesus vertrauen.
Aber mein Leben zeigt mir, dass ich das offensichtlich bis jetzt gar nicht so sehr gemacht habe.
Also wirklich, der war mit den Nerven am Ende, ständig diese innere Unruhe umhergetrieben werden.
Weil sein Vertrauen, ob bewusst oder unbewusst, ist gar nicht so einfach,
das manchmal zu checken.
Zumindest zu einem großen Teil auch an seinem Geld hing, an dieser finanziellen Absicherung.
Ist ja schön, an Jesus zu glauben, solange ich mich selber absichern kann,
wenn er noch das nice to have und top ist.
Und dann zu merken, wo gehen meine Wurzeln wirklich hin?
Jeremia würde sagen, das sind rissige Zisternen.
Tanne oder Fichte.
Oberflächlich zu glauben bedeutet ja nicht, Gott bewusst zu misstrauen und zu
sagen, ich glaube dir nicht, du bist nicht mehr gut, du meinst nicht gut mit mir,
sondern meint die eigene Sicherheit, neben Gott auch noch in anderen Dingen
zu suchen. So wie die Fichte das macht.
Hier ein bisschen, da ein bisschen, da ein bisschen, so die Summe doppelt hält besser.
Mein Bekannter war bekennender Christ, natürlich war Gott für den wichtig,
aber seine Wurzeln gingen in die Breite.
Die waren sehr an der Oberfläche, sie waren nicht tief. Und wann hat er es gemerkt?
Als ihm sein Geld, seine falsche Sicherheit genommen wurde.
Wenn du wissen willst, bin ich Fichte oder bin ich Tanne im Glauben,
wo stehe ich denn selber?
Dann hilft vielleicht, sich das mal zu Menschengedanken vorzustellen.
Was würde passieren, wenn dir diese oder jene Sache, die dir wichtig ist,
genommen würde? Ganz fiese Frage.
Sachen, die mir wirklich was bedeuten. Wenn die weg wären, wäre ich dann am
Leben zerstört, würde ich verzweifeln.
Zieht es mir den Boden unter den Füßen weg und ich will gar nicht mehr leben.
Oder weiß ich, ich wünsche mir das nicht. Kein Mensch sollte sich Leid wünschen.
Weiß ich, ich habe etwas, das tiefer geht.
Ich habe einen Gott, der mir Halt gibt, wenn alles andere zerbricht.
Nicht ich, er ist diese Quelle. Sodass ich ehrlich von Herzen hoffentlich sagen
könnte, solange ich Jesus habe, solange du da bist, habe ich alles, was ich brauche.
Das ist heute kein angenehmes Thema, ist mir klar.
Vielleicht reden wir heute über Sachen, die dir zu sehr in irgendeiner Wunde auch reiben.
Die tiefer gehen, als dir zurzeit lieb sein kann. Aber das ist so zentral.
Die Krise, die Herausforderung, auch im Glauben, im Leben, die wird kommen.
Die gehört zum Leben mit dazu. Und die Frage ist, sind wir vorbereitet oder sind wir es nicht?
Wollen wir in die Tiefe? Oder ist uns das viel zu anstrengend?
Lass uns lieber den leichten Weg gehen.
Manch einer kennt vielleicht diesen Vers in der Bibel, wo einer sagt zu Jesus,
Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben.
Klingt wie so ein Widerspruch, bedeutet mir persönlich sehr, sehr viel.
Denn vieles von dem, was man von der Bibel her als richtig erkennen kann,
ich will in die Tiefe, ich will, dass er dieser Halt ist, die Quelle ist,
kann ich wollen und doch nicht wollen.
Da kann in mir drin so ein Widerspruch sein.
Ich kann aber sehr wohl beten und sagen, Herr, ich will.
Bitte bewirke, dass ich wirklich will. Schenke du wollen und schenke du vollbringen.
Mach, dass diese Sachen zusammenkommen. Der Zielgedanke dieser Predigt ist nicht,
jetzt strenge ich mich wieder mehr an, so wie man manchmal denkt,
oh, jetzt muss ich mich unter Druck setzen.
Sondern nicht zu sagen, habe ich verstanden?
Gott alleine ist es, alles andere ist es nicht.
Herr, schenk, dass das eine Realität in meinem Leben wird. Bewirke du es in mir.
Und ja, dazu gehört auch die Bereitschaft, Ich sage mal, falsche Sicherheiten
im eigenen Leben entlarven zu lassen.
Das möchte Gott. Wenn wir ihn dazu einladen, dann kann er uns Dinge zeigen.
So, Gott, zeig mir, wo ich auf Dinge baue, die es nicht wert sind.
Denn nichts ist es wert, außer du.
Dinge, die mir viel zu viel bedeuten und die doch in der Not nicht halten können,
was ich mir an Stabilität, an Sicherheit von ihnen verspreche.
Sind wir bereit, der Bibel, Gottes Wort, in dem Fall jetzt hier Jeremia,
zu vertrauen, Wenn er uns sagt, Gott alleine ist die Quelle des Lebens.
Und in ihm allein finden wir, wonach unsere Herzen wirklich suchen.
Gesegnet ist, der auf den Herrn vertraut.
Und dessen Zuversicht der Herr ist, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt,
der seine Wurzeln zum Bach hin ausstreckt.
Denn wenn die Hitze kommt, der Druck, fürchtet er sich nicht,
sondern seine Blätter bleiben grün.
Im Jahr der Dürre ist er ohne Sorge und hört nicht auf, Frucht zu tragen. Amen.