F4 Schwaigern

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Jonathan Krauss - Psalm 111 - Anbetung pur | Staffel 2 - Teil 4 von 4

Jonathan Krauss thematisiert Identität und Lebensziele, betont, dass wahre Heilung durch den Blick auf Gott kommt. Er analysiert Psalm 111 und hebt die Ehrfurcht vor Gott als Grundpfeiler echter Weisheit hervor.

12.03.2025 27 min F4 Schwaigern, Jonathan Krauss

Zusammenfassung & Show Notes

Psalm 111 - Anbetung pur | Staffel 2 - Teil 4 von 4

In dieser Lehrveranstaltung thematisiert Jonathan Krauss die grundlegenden Fragen nach der eigenen Identität und dem Lebensziel. Er spricht über die Tendenz vieler Menschen, sich übermäßig darauf zu konzentrieren, sich selbst zu verbessern und alte Traumata zu bewältigen. Mit einem eindrucksvollen Vergleich zu einer gebrochenen Hand zeigt er auf, dass echte Heilung oft nicht durch Selbstanalyse erreicht wird, sondern durch das gerichtete Wenden des Blicks – sei es zu einem Arzt oder in diesem Fall zu Gott, der als der Größte angesehen wird, der in der Lage ist, unsere seelischen und körperlichen Wunden zu heilen. Krauss ermutigt dazu, die Perspektive zu ändern und Gott in den Mittelpunkt zu stellen. Er verweist auf Psalm 111, der von der Größe Gottes und seinen Taten zeugt und dabei nicht nur lobt, sondern auch ermutigt, das Vertrauen auf den Herrscher des Universums zu setzen. Er beschreibt Gott als den, der all unsere Sorgen und Probleme versteht, und der uns auf den richtigen Weg führt, auch wenn wir es vielleicht nicht sofort erkennen. Im weiteren Verlauf analysiert Krauss den Psalm 111 detailliert und erklärt, dass dieser in 22 Hebräischen Zeilen verfasst ist, die jeweils mit den Buchstaben des Alphabets beginnen, um das Auswendiglernen zu erleichtern. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Taten Gottes, die sowohl majestätisch als auch erhebend sind. Krauss lädt die Zuhörer ein, über die kleinen und großen Taten Gottes nachzudenken und dies als Ansporn zu nehmen, in ihrem eigenen Leben die Größe und Güte Gottes zu erkennen. Darüber hinaus thematisiert Krauss die Themen Gerechtigkeit und Treue Gottes, betont, dass Gott in seinen Entscheidungen konstant bleibt und nie in seine eigene Gerechtigkeit versagt. Er bringt Beispiele aus der Natur und dem täglichen Leben, um die Größe und Komplexität von Gottes Plan zu verdeutlichen, und ermutigt die Zuhörer, Gott mit Dankbarkeit zu begegnen, selbst in schwierigen Zeiten. Krauss schließt mit einem wichtigen Lebensrat: Weisheit beginnt damit, Gott mit Ehrfurcht zu begegnen. Er hebt hervor, dass es in einer Welt, die oft nach menschlichen Antworten und irdischen Gurus sucht, weise ist, die Perspektive zu wechseln und sich auf Gott zu konzentrieren. Die Lehre schließt mit einer Einladung an die Zuhörer, in ihrem Glauben standhaft zu bleiben und sich der Gnade und Liebe Gottes anzuvertrauen, was auch immer die Umstände sein mögen.

Das und mehr erzählt uns Jonathan Krauss


 
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Liebenzeller Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Schwaigern e. V. 
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 74193 Schwaigern

 

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Intro und Outro: Sarah Reinwald

Produziert: Gideon Schmalzhaf

Transkript

Wer bin ich und was will ich? Fragen, die sich manche Menschen jeden Tag stellen und Fragen, die sich manche eigentlich nie stellen. Die einen überfokussieren sich darauf, sich selbst zu verbessern, jeden Aspekt ihres Lebens und ihrer Vergangenheit zu betrachten, um jedes Trauma aufzuarbeiten und jeden Fehler ihrer Eltern zu korrigieren. Aber wer von euch hat schon mal seinen gebrochenen Arm geheilt, weil er ihn fokussiert hat und jede kleinste Komponente seines Unfalls analysiert hat? Den rausstehenden Knochen geheilt, weil er ihn mit einem Lappen sauber gewischt hat und mit einem Handy fotografiert hat? Keiner von uns. Wir bekommen den Knochen erst gerichtet, wenn wir unseren Blick wenden, wenn wir zu einem Arzt gehen, das sich darauf versteht, Knochen wieder in Ordnung zu bringen. Und so ist es bei uns auch in unserem Leben. Wir dürfen zu einem Arzt gehen, der unser Leben versteht. Einer, der uns bis ins kleinste Detail kennt und der die Macht hat, Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Es ist tausendmal besser, mit einer verletzten Seele zu Gott zu kommen und ihn zu bitten, uns in Ordnung zu bringen. Und von diesem Gott handelt der Psalm 111. Ein Psalm, der ermutigt, ein Psalm, der lobt, ein Psalm, der aufbaut, auf den zu schauen, der deine Knochen und deine Seele heil machen kann. Der dafür sorgt, dass deine Füße auf einem guten Weg gehen. Einen, den du vielleicht nicht verstehst, aber der dich zu einem guten Ende führt, wenn du auf ihm bleibst und Jesus dem Licht folgst. Ein Psalm, der davon Zeugnis trägt, was Gott tut, wer Gott ist und wie er ist. Ein Psalm, der ermutigt.
Speaker1
00:02:25
Sich mit dem Vater auseinanderzusetzen,
Jonathan Krauss
00:02:28
Immer und immer wieder auf ihn zu schauen, was er schon alles getan hat und er liebevoll ermahnt, den Blick auf den Vater gerichtet zu lassen. Der Verfasser vom Lob Psalm 111 ist unbekannt, aber er ist in einer Art und Weise geschrieben, dass man ihn sich in der hebräischen Schreibweise wunderbar merken kann. Er ist nämlich im Hebräischen in 22 Zeilen formuliert, in der jede Zeile mit dem nächsten Buchstaben des Alphabets beginnt. Damit wird es leichter, ihn auswendig zu lernen. Das machen wir heute aber nicht. Und eingeleitet wird der Psalm selbstverständlich mit dem Vers 1. Ich lese ihn euch nach der Neuen Genfer Übersetzung, wenn ich lesen will. Halleluja! Danken will ich dem Herrn von ganzem Herzen, umgeben von denen, die ihm aufrichtig dienen, inmitten der Gemeinde. Danken will ich. Nicht die anderen sollen erstmal danken, sondern ich fange an. Ohne Wut und Forderung schmettere ich ein Dankes- und Loblied auf den Herrn. Es geht mir vielleicht schlecht, ich bin krank und habe gerade meinen Job verloren. Aber ich danke Gott. Ich stelle ihn in den Vordergrund. Aus ganzem Herzen gibt es immer Gründe.
Speaker2
00:03:53
Gott zu loben.
Jonathan Krauss
00:03:55
Wenn ihr es auch nicht wegen eurer Situation könnt, dann doch dafür, dass er Gott, der ist, der er ist. Es ist ein Fokuswechsel. Weg von meiner Situation, weg von dem bisschen, was ich mit meinen eigenen Augen sehen kann. Hin zu dem, der alles sehen kann. Und dann können wir auch unsere Sorgen loslassen. Wie ein Kind, das weiß, dass es morgen was zu essen gibt. Und das weiß, dass nachts die Mama kommt, wenn man schreit. Einfach, weil das so ist. Das muss nicht hinterfragt werden. Das Kind weiß, dass die Mama da ist. Und dieses Fundament, das ist es, was es wert ist, dass wir es Gott gegenüber haben, dieses Fundament. Wir wissen, er ist da und er ist der, der er immer war. Er ändert sich nicht. Warum auch? Er ist perfekt, er ist gut und er ist gerecht. Was sollen wir uns denn da mehr wünschen? Wir sind die, die nicht perfekt sind. Gott sei Dank ist er nicht wie wir, sonst würde die ganze Welt brennen. Also, fangen wir an mit Danken und stellen wir ihn und seine Größe in den Fokus und loben wir ihn. Und wenn wir anfangen, werden wir sehen, wir sind nicht allein. Wir sind viele, die.
Speaker2
00:05:25
Wir den Vater
Jonathan Krauss
00:05:26
Und seinen Sohn Jesus lieben. Wir sind eine ganze weltweite Gemeinde davon. Halleluja! Danken wir dem Herrn von ganzem Herzen, umgeben von denen, die ihm aufrichtig dienen inmitten der Gemeinde. Und nach der Einleitung kommt nun der Hauptteil des Pseins. Eine Aufzählung von nur acht Versen. Wie großartig unser Gott ist. Eine Erinnerung, eine Ermahnung, eine Lobeschymne darauf, wer er ist. Lese mal die Verse 2 und 3. Gewaltig sind die Taten des Herrn. Alle, die sich an ihn erfreuen, denken gerne über sie nach. Was Gott tut, zeugt von seiner Majestät und Herrlichkeit. Für alle Zeiten erweist er seine Treue. Sehen wir das noch? Merken wir das noch? Gewaltig sind die Taten des Herrn. Selbst das Kleinste, was Gott tut und schafft, ist groß. Gott erschafft Ameisen und Berge. Er schenkt Menschen ein Lächeln, das sie dir vielleicht an einem traurigen Tag geben können und kann dich froh machen, auch wenn deine Umstände gruselig sind. Egal, wie unscheinbar etwas sein mag, das Gott tut, einfach weil er es tut, ist es groß, ist es gewaltig.
Speaker1
00:06:45
Wenn ihr auf einem
Jonathan Krauss
00:06:46
Schneebedeckten Berg steht und einen handgroßen Schneeball nehmt und den Berg runterrollen lasst, ist das eine kleine, unbedeutende Tat? Oder ist die Lawine, die unten ankommt, etwas Gewaltiges? Was Gott tut, egal wie klein es erscheinen mag, ist gewaltig. Denn er kennt sie schon, die Auswirkung, das Ergebnis seines Handelns. Und alle, die sich an ihnen Gottes Taten erfreuen.
Speaker2
00:07:15
Denken deshalb gerne über sie nach.
Jonathan Krauss
00:07:18
Darüber nachdenken dürfen wir, sollen wir. Mehr entdecken, was Gottes Taten sind und was sie bewirken. In die Bibel reinschauen dürfen wir. Die Geschichten, die wir schon als Kind vielleicht gehört haben, lesen und wiederlesen. Darüber nachdenken, was Gott da tut, wie genau er alles im Blick hat, darüber nachdenken und diskutieren, was er heute tut in unserem Leben, welche Auswirkungen seine Entscheidungen haben.
Speaker1
00:07:47
Und wenn wir dann
Jonathan Krauss
00:07:48
Mal wieder merken, dass er die Weichen unseres Lebens schon vor so langer Zeit gestellt hat und wir jetzt im Rückblick mal wiedersehen, er hat es gut gemacht. Seid nicht grantig darüber, wenn ihr nicht alles versteht. Seid ihm nicht böse, dass nicht alles läuft, wie ihr unperfekten und egoistischen denkenden Menschen es gerne hättet. Freut euch, dass der Gott, dessen Taten davon zeugen, dass er majestätisch ist und herrlich, dass er die Entscheidungen trifft. Und dass sie deshalb per Definition gut sind, weil er gut ist. Was er tut, zeugt von dieser Majestät. Schon mal beim Sonnenaufgang in den Alpen auf einem Berg gestanden? Atemberaubend. Schon mal ein Neugeborenes, beim ersten Schrei fallen gelassen, im Arm gehalten. Gigantisch. Das alles hat Gott gemacht. Und wir können das gar nicht erfassen. Wenn wir vor einem Weinberg stehen und die Pflanzen sehen, wissen wir, außer Armin vielleicht, noch gar nicht, wie der Wein später schmecken wird. Wenn wir vor einem Berg stehen, sehen wir nicht seine Größe, sondern nur den Anstieg und ein paar Steine. Wir müssen davon zurücktreten, Abstand gewinnen, manchmal in Zeit.
Speaker1
00:09:16
Manchmal in Raum.
Jonathan Krauss
00:09:18
Ein Berg lässt sich besser erfassen, wenn man weit weg ist. zu nah dran und man kann ihn nicht begreifen. Und den Wein begreift man erst, wenn man ihn trinkt. Nicht, wenn der erste Setzling des Weinstocks beginnt, sich aus der Erde zu erheben. Gott ist majestätisch und herrlich. Seine Taten sind es und deshalb auch seine Absichten. Für alle Zeit erweist er seine Treue. Luther übersetzt den Vers mit Seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich. Gerechtigkeit und Treue. Aber diese Worte ist so schnell drüber gelesen. Aber der Herr ist und bleibt gerecht. Er sieht Schuld. Deine Schuld. Meine Schuld.
Speaker2
00:10:08
Und die besteht.
Jonathan Krauss
00:10:09
Die Lüge, die du heute Morgen vielleicht erzählt hast. Die hassvollen Gedanken von gestern Abend.
Speaker1
00:10:16
Sind nicht vergessen.
Jonathan Krauss
00:10:18
Und weil Gott gerecht ist für alle Zeit, werden deine Taten am Maßstab bemessen. Aber nicht an deinem Maßstab, sondern an seinem, am wahren Maßstab. Und Gott ist gerecht. Auch wenn du falsch behandelt wurdest, wenn du das Opfer von Ungerechtigkeit wurdest, auch das hat Gott nicht vergessen. Für alle Zeit ist er derselbe Gerechte. Er ist der Gerechte und der Treue. Er ist treu gegenüber seinen Zusagen, gegenüber seinen Versprechen, seinen Bünden, die er geschlossen hat. Seinem Bund gegenüber Israel damals und seinem Bund uns gegenüber heute. Er hat einen Plan. Schon damals wusste er, dass wir allein keine Chance haben werden, seinem Maßstab zu entsprechen. Was uns alle in die Hölle schicken würde.
Speaker1
00:11:11
Aber weil er uns liebt
Jonathan Krauss
00:11:12
Und weil er uns nicht alle verdammen will, hat er einen Plan gemacht, wie er gerecht sein kann und uns trotzdem zu sich ziehen kann. Königlich, wie er ist, hat er einen Plan gemacht, wie er größer nicht sein könnte. Deshalb hat er Jesus auf diese Erde geschickt, damit dieser, sein eigener Sohn, für uns stellvertretend sterben kann.
Speaker2
00:11:37
Er ist gerecht.
Jonathan Krauss
00:11:38
Unsere Sünde ist nicht vergessen. Sie muss gesühnt, bezahlt heißt das, werden. Nur dass das nicht wir machen müssen. Wir müssen das nicht machen. Sondern dass das, diese Vergebung, dieses stellvertretende Sterben, hat Jesus für uns getan. Was für ein treuer Gott. Treu uns gegenüber, obwohl wir es so oft nicht sind. Und er überlegt es sich nicht plötzlich anders. Er ist treu. Er hat Gedenktage festgelegt, damit man sich immer wieder an seine Wunde erinnert. Gnädig und barmherzig ist der Herr. Da steht, er ist gnädig, er ist barmherzig. Nicht wie wir? Wir kommen ja nicht mal damit klar, wenn unser Nachbar Windräder mag. Gott ist so gnädig, wie er gerecht ist. Deshalb hat er seinen Sohn gegeben. Und deshalb sehen wir sein gnädiges Handeln mit seinem Volk, mit seinen Kindern, durch die ganze Geschichte. Schaut euch an, Israel ist wieder ein Land, nachdem es das fast 2000 Jahre nicht mehr auf der Landkarte war. Er arbeitet sanft mit unseren Schwächen. Er lässt mich Unvollkommenen hier vorne stehen. und uns allen hier hat er vergeben und sanft in seine Gemeinde geführt.
Speaker2
00:13:03
Obwohl es keiner von uns,
Jonathan Krauss
00:13:05
Keiner verdient hat. Sanft führt er uns, barmherzig hält er uns auf seinem Weg, wir müssen es nur zulassen. Er hat viele seiner Wunder aufschreiben lassen.
Speaker1
00:13:16
Die Bibel ist voll mit den Geschichten, die er schrieb und schreibt,
Jonathan Krauss
00:13:20
Mit Menschen voller Fehler, Mörder, Lügner, Diebe und Egoisten. Und diese Geschichten sind da, damit wir uns erinnern, damit wir verstehen, dass er derselbe ist, jetzt, damals und auch morgen, und dass er morgen so barmherzig ist wie vor 2000 Jahren. Reichlich zu essen gab er denen, die Ehrfurcht vor ihm haben. Immer und ewig wird er sich an seinen Bund erinnern. Er hat sein Volk erfahren lassen, wie mächtig sein Handeln ist. Ihnen hat er verkündet, dass er ihnen die Länder anderer Völker geben wird. Werde. Er gibt und gibt und gibt und nimmt. Er gibt seinem Volk. Er gibt den, mit denen er einen Bund geschlossen hat. In Römer 11, Vers 25 bis 32 wird bezeugt, dass wir da nun drin sind in diesem Bund, in diesem Volk, als Nichtjuden, die die glauben. Wir sind Teil des neuen Bundes, wir gehören dazu. Und wenn wir nur Ehrfurcht vor ihm haben, bekommen wir, was wir brauchen. Die Israeliten bekamen 40 Jahre lang das Manna in der Wüste. Essen, jeden Tag vom Himmel. Sie mussten es echt nur einsammeln. Und Jesus selbst lehrt uns im Vaterunser zu bitten, unser tägliches Brot gib uns heute. Wir gehören dazu. Er gibt uns heute, was wir brauchen. Wir müssen uns keine Sorgen um morgen machen. Ich weiß, er macht euch die. Aber ihr müsst es nicht. Ihr könnt die Sorgen Gott abgeben, denn er ist treu. Ich wiederhole mich, aber es ist so wichtig. Er hat sich vor Jahrtausenden um die Seinen gekümmert und er tut es heute. Deshalb können wir ihn loben und ihm danken. Und Gott gibt. Er gibt seinem Volk Israel sogar das Land anderer Völker. Die Kanaaniter fanden das damals nicht so lustig und auch viele Stimmen in unseren Medien heute finden das nicht in Ordnung.
Speaker2
00:15:24
Aber die gehen davon aus,
Jonathan Krauss
00:15:26
Dass ihre Moral, ihre Wertmaßstäbe die sind, nach denen die Situation in Israel zu bewerten ist. Aber sie ist nach Gottes Maßstäben zu beurteilen. Und ich wage nicht zu behaupten, dass ich weiß, was richtig ist in Israel heute. Aber ich weiß, dass Israel immer noch zu Gott gehört und er auch heute noch entscheiden kann, wie es ihm beliebt. Immerhin ist er Gott. Und sind wir ehrlich, ich habe ihm nicht wirklich was zu sagen. Wie könnte ich? Was ich kann, was ich soll, ist Ehrfurcht vor ihm zu haben. Ihn an erste Stelle in meinem Leben zu stellen, ihn und seine Entscheidungen zu respektieren, ob ich sie nachvollziehen kann oder nicht. Und ihn zu ehren und zu loben für das, was er ist. Gott, der Schöpfer, der König der Welt, mein Vater. Er hat sein Volk erfahren lassen, wie mächtig sein Handeln ist. Er hat es in die Bibel geschrieben, als kaum jemand den Heiligen Geist hatte, damit es alle nachlesen konnten. Er hat Wunder getan, die weit über das Volk Israel hinaus bekannt waren. Ein Beispiel. In Joshua 2, Vers 9 und 10 sagt die Hure Rahab, wer die Geschichte kennt, zu den Spähern Israels in ihrem Haus, dass allen in Kanaan wohl bekannt ist, wie 40 Jahre zuvor der Gott der Israeliten, unser Gott, das Schilfmeer ausgetrocknet hat, damit diese fliehen konnten. Und das war der Grund, warum auch 40 Jahre danach alle in Kanaan einen Haufen Angst vor den Israeliten hatten. Zu Recht.
Speaker2
00:17:06
Heute?
Jonathan Krauss
00:17:07
Heute haben wir den Heiligen Geist in uns. Heute brauchen wir nicht mehr hingehen und die Bibel, um unsere eigenen Geschichten mit Gott zu erweitern. Er bezeugt in uns, dass er mit uns ist und sich zu uns bekennt. Und dafür dürfen wir ihn loben. Darum werden wir zu Recht dazu aufgefordert, ihm mit Ehrfurcht zu begegnen. Was er mit eigenen Händen vollbringt, zeugt von Wahrhaftigkeit und Recht. Auf seine Ordnungen kann sich jeder verlassen. Auf seine Ordnungen kann sich jeder verlassen. Wer heute die Nachrichten liest, weiß, dass das alles andere als typisch ist für einen Herrscher. Ob wir nach Osten oder Westen schauen, Verträge werden gebrochen, Spielchen getrieben und Macht missbraucht. So aber nicht bei Gott. Der Herr ist gerecht. Und in dem, was er tut, können wir das sehen. Er sagt nicht heute das eine und macht morgen das andere. Er verspricht Abraham und seinen Nachkommen das Land und dann, Als seine Nachkommen zahlreich waren, gibt er es seinen Kindern, das Land. Wir können überall in der Bibel sehen, dass er hält, was er verspricht und dass wir keine Angst haben müssen, dass er ein doppeltes Spiel mit uns treibt oder seine Versprechen bricht. Er kommt nicht und sagt, du, Emily, du sollst in die Schwesternschaft eintreten. Dort habe ich einen Plan für dich. Und 40 Jahre später sagt er, jetzt, Batsch, ich wollte nur wissen, ob du blöd genug bist mitzumachen. Mensch, bist du gut, glaube ich. Tut er nicht. An seinen Taten können wir erkennen, dass er treu und wahrhaftig ist. Ich weiß, manche Menschen denken, dass Gott grausam ist. Und ich verstehe, dass man in manchen Situationen steckt, die ausweglos erscheinen.
Speaker2
00:18:56
Und in denen wir leiden.
Jonathan Krauss
00:18:58
Das will ich nicht kleinreden. Aber er ist treu und er steht zu seinem Wort. Und die Bibel ist der Beweis dafür. Und deswegen ist sein Wort ein Trost. Deswegen können wir darin lesen, wenn wir am Boden sind, und uns darauf verlassen, dass dieser Gott, der sich hier beschreibt, und von dem die Psalmen singen heute noch, treu ist. Dass das, was seine Hände vollbringen, gut ist, gerecht und wahr. Es liegt kein Falsch in ihm, das geht, wie gesagt, schon per Definition nicht. Jesus sagt selbst in Markus 10, Vers 18, nur Gott allein ist gut. Wenn wir jetzt Vers 7 nochmal mitlesen, auf seine Ordnungen kann sich jeder verlassen. Sie gelten unerschütterlich für immer und ewig. Gegründet sind sie auf Wahrheit und Aufrichtigkeit. Wir streiten uns manchmal, welche Gesetze aus dem Alten Testament für uns noch gelten. Wir überlegen, welche zu unserem neuen Bund gehören und welche zu einem alten Bund. Und es ist richtig, dass wir nicht mehr alles aus dem Alten Bund befolgen müssen, wie fremdgehenden Ehefrauen steinigen, die Beschneidung oder den Sabbat halten. Dass diese Regeln nicht mehr befolgt werden müssen, heißt aber nicht, dass Gott sich beim Erstellen geirrt hat. Dass er nochmal drüber nachgedacht hat ein paar hundert Jahre und sich dann gesagt hat, ach, ich glaube, ich habe es da ein bisschen übertrieben. Ich lasse sie das doch anders machen. Seine Ordnungen sind unerschütterlich. Einem Kind gibt man noch die Regel, Füße vom Tisch beim Essen und bedanke dich, wenn du beim Bäckern einen Keks bekommst. Brauchen wir solche fixen Regeln noch als Erwachsene? Nein. Sind die Regeln gut, um zu lernen? Ja. Und so bleiben seine guten Ordnungen erhalten. Und wir können durch sie Gott besser kennenlernen. Auch wenn wir nicht mehr jedes Gesetz davon bis auf den letzten Buchstaben umsetzen müssen. Erlösung hat er seinem Volk gebracht. Er hat einen Bund mit ihnen geschlossen und verordnet, dass dieser für alle Zeiten gelten soll. Heilig und ehrfurchtgebietend ist sein Name. Dem Psalm geschrieben hat, hat über die Erlösung Israels von der Sklaverei in Ägypten gesprochen. Und damals prophetisch gleichzeitig über Jesus.
Speaker2
00:21:26
Erlösung, steht in Vers 9,
Jonathan Krauss
00:21:28
Hat er seinem Volk gebracht. Er hat Israel aus der Gefangenschaft geführt, seine Versprechen nicht vergessen, Abrahams Volk, das Land gegeben und ihnen Frieden geschenkt. Er hat ihnen Erlösung gegeben. Das Gleiche hat ein Hörer geistlicherweise für sein Volk des neuen Bundes getan, indem er uns seine Gemeinde, die zu ihm gehört, erst mit Jesus Blut am Kreuz vom Feind erkauft hat und uns dann mit Macht errettet hat von der Sünde. Und das bleibt für alle Zeit. Gott hat nicht gesagt, das gilt für 314 Jahre, zwei Monate und fünf Tage. Danach dürft ihr euch neu bewerben. Und ich schaue da mal, wie ihr drauf seid.
Speaker1
00:22:13
Gott hat durch
Jonathan Krauss
00:22:14
Seinen Sohn mit uns einen Bund geschlossen, der uns Frieden bringt gegenüber dem Teufel, der uns Frieden bringt, egal was in unserem Leben gerade jetzt und in der Welt los ist. Und das beweist, dass Gottes Name heilig ist, dass sein Name ehrfurchtgebietend ist und nicht einfach so nachlässig dahingeworfen werden soll, unbedacht und respektlos. Sein Name ist heilig, auch wenn viele von uns heute nichts mehr heilig ist und wir achtlos mit Heiligem umgehen. Wenn in der Bibel etwas heilig ist, muss es besonders behandelt werden. Mose vor dem brennenden Dornbusch muss die Schuhe ausziehen, denn er steht auf heiligem Boden. Joshua muss in Joshua 5,15 vor dem Befehlshaber über das Heer des Herrn die Schuhe ausziehen, denn es steht auf heiligem Boden.«, Und in 1. Korinther 3, 17 steht.
Speaker1
00:23:14
Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst,
Jonathan Krauss
00:23:18
Weil er Gottes Gericht über sich bringt. Denn Gottes Tempel ist heilig. Und dieser heilige Tempel seid ihr. Wir Christen sind heilig. Wie sein Name heilig ist, er wird zu ihm gehören. Wir sind Teil seiner Familie und das sollte uns, das sollte dich in Ehrfurcht versetzen. Wenn du so über das nachdenkst, was du diese Woche gedacht, gesagt, getan hast. War es heilig? Hast du Gott damit die Ehre gegeben? Wenn ja, sehr gut. Wenn nein, mach dich nicht selbstfertig. Du gehörst trotzdem zu Gott. Nicht, weil du es diese Woche geschafft hast, nicht zu sündigen, sondern trotzdem. Weil du zu Jesus gehörst, bist du heilig. Da ändert dein Tun nichts mehr dran. Macht das nicht ehrfürchtig? Kriegt man da nicht so ein bisschen Herzrasen? Wenn wir darüber nachdenken, wie perfekt Gott ist und wir nicht, und dass er trotzdem uns vergibt? Das ist auch das Ergebnis des Psalms. Er mündet nämlich aus dem Lob über Gott in nur einen Lebensrat. Einen Hinweis, eine Aufforderung. In Vers 10. Weisheit beginnt damit, dass man dem Herrn mit Ehrfurcht begegnet. Alle, die in dieser Haltung leben, gewinnen gute Einsicht. Gottes Lob wird für immer und ewig bestehen. Einer Zeit, in der wir Selbsthilfebücher lesen, in Coachings gehen, ich auch, und zu Gurus rennen für die Antworten auf unsere Lebensfragen, ist es weise, dem Herrn mit Ehrfurcht zu begegnen.
Speaker2
00:25:05
Und weil man
Jonathan Krauss
00:25:06
Ihm mit Ehrfurcht begegnet, beginnt daraus Weisheit zu erwachsen. Wenn ihr also bereits Ehrfurcht gegenüber Gott habt, seid ihr bereits ein bisschen weise. Ob ihr Kinder seid oder nur noch wenige Tage vor euch hat. Die Weisheit zu haben, Gott zu ehren, ehrfürchtig vor dem zu sein, der Himmel und Erde erschaffen hat und dich trotzdem liebt, der von euch gewinnt gute Einsichten, der versteht, wie das Leben gelebt werden soll, der nicht auf Gurus und Ideologien schaut, um sein Leben auszurichten, sondern der auf diesen gewaltigen Gott schaut, der wird weise und findet einen Weg im Leben, der Gott gefällt.
Speaker1
00:25:53
Amen.
Jonathan Krauss
00:25:54
Ich bete. Danke Gott, dass du gut bist. Danke, dass du würdig bist, dass wir ehrfürchtig vor dir sein dürfen, dass du die ganze Zeit der Gleiche bist, bleibst und dass du auch morgen bist, sodass wir uns auf dich stützen können, dir vertrauen können. Hilf uns, das zu tun. Hilf uns, ehrfürchtig vor dir zu sein, wenn wir manchmal nicht mal wissen, wie das richtig geht, weil wir uns selbst zu wichtig nehmen. Danke, dass du gut bist. Amen.