F4 Schwaigern

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John Götz - Liebe | Charakterstark - Lernen vom Besten (Teil 1 von 4)

Die Predigt stellt Jesus als Vorbild vor und betont seine bedingungslose Liebe. Aufgerufen wird, diese Liebe anzunehmen und weiterzugeben.

17.06.2026 31 min F4 Schwaigern, Johannes "John" Götz

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

Liebe - Lernen vom Besten

In dieser Predigt wird eine neue Reihe mit dem Titel „Charakter stark. Lernen vom Besten“ eröffnet. Im Mittelpunkt steht Jesus als Vorbild, von dem die Zuhörer lernen sollen. Dabei wird betont, dass Nachfolge bedeutet, Jesu Charaktereigenschaften im eigenen Leben widerzuspiegeln.

Ein Schwerpunkt ist die Eigenschaft Liebe. An mehreren Bibelstellen wird gezeigt, dass Jesus Liebe nicht nur lehrt, sondern auch vorlebt: durch Heilungen, durch den Umgang mit Ausgegrenzten, Kindern, Zöllnern und Sündern sowie durch seine offene Haltung ohne Verurteilung. Auch das Doppelgebot der Liebe und das Gebot, einander zu lieben, werden als zentrale Aussagen Jesu genannt.

Die Predigt hebt hervor, dass Gottes Liebe zuerst kommt: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Daraus wird abgeleitet, dass christliches Leben nicht in erster Linie Regelbefolgung ist, sondern aus der Erfahrung lebt, von Gott geliebt zu sein. Diese Liebe wird als Grundlage von Identität und Wert beschrieben.

Ein weiterer Punkt ist die Frage, wie diese Liebe praktisch sichtbar wird. Dazu wird der Vergleich mit dem Weinstock verwendet: Wer mit Jesus verbunden bleibt, bringt Frucht hervor. Gleichzeitig wird betont, dass Liebe nicht durch bloße Anstrengung entsteht, sondern aus dem Bleiben in Christus und aus Zeit mit ihm.

Zum Schluss geht es um die persönliche Anwendung. Die Aufgabe für die Woche lautet nicht, zuerst mehr zu leisten, sondern sich von Gott lieben zu lassen. Dazu werden Stille, Gebet, Bibellesen und bewusstes Nachdenken empfohlen. Die Predigt endet mit dem Hinweis, dass aus dieser empfangenen Liebe heraus auch andere geliebt werden können.

Das und mehr erzählt uns John Götz

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Transkript

Wir starten heute rein, die Kathrin hat es gesagt, in eine neue Predigtreihe. Charakter stark. Lernen vom Besten. Lernen vom Besten, das begleitet uns das ganze Jahr über schon. Ihr seht es hier rechts an dem Banner. Ihr seht es auch hier auf der Folie. Lernen vom Besten. Wir wollen von Jesus lernen. Jesus als unser Vorbild, dem wir nachfolgen. Und die nächsten vier Wochen werden wir uns verschiedene Charaktereigenschaften von Jesus anschauen. Eigenschaften, die beschreiben, wer und wie Jesus war. Also man kennt ja vielleicht die eine oder andere Geschichte, aber ist trotzdem nochmal interessant, sich zu fragen auch, was war das für ein Typ? Was war dem wichtig? Was hatte der für Werte? Was hatte der für Überzeugungen? Was hat ihn geprägt? Und in der Bibel, da wird deutlich, dass wenn wir Jesus nachfolgen, dass das eben auch unser Leben verändert, dass auch wir da was davon mitbekommen, nämlich, dass wir dann seinen Charakter widerspiegeln. Ein Stück weit wie wenn ihr heute Morgen vielleicht in den Spiegel reingeschaut habt und gedacht habt, ah, heute sehe ich wieder gut aus, dann spiegelt der Spiegel euch wieder und so sollen wir Gottes gute Eigenschaften widerspiegeln, dass wir seinen Charakter annehmen. So ein bisschen ähnlich, jetzt löse ich es auf hier, wie beim Wein. Die Traube, die wächst an dem Weinstock dran und dann ist schon von vornherein festgelegt, ob das jetzt nachher ein Traminer oder ein Riesling oder ein Trollinger wird. Ich weiß nicht, könnt ihr euch vielleicht bei irgendeinem von den Winzer erkundigen, ob man da was mit Veredelung machen kann, dass doch was anderes wächst, aber im Normalfall nicht. Es ist schon im Vorherein festgelegt, was da für ein Wein nachher rauskommt, was da für eine Pflanze wächst an diesem Stock. Und so soll es bei uns auch sein, dass wir zu Jesus gehören, dass wir ihm ähnlicher werden, dass wir das widerspiegeln, was Jesus ist. Und jetzt, wenn ihr an Jesus denkt oder vielleicht schon viel von ihm gehört habt oder auch nur wenig, egal, was ist das erste Wort, was euch einfällt, das zu Jesus passt, das zu Gott passt? Bitte? Ein Weinberg? Ja, okay. Aber es war jetzt mehr die Charaktereigenschaft. An was für eine Charaktereigenschaft denken wir vielleicht als erstes? Liebe. Jesus ist Liebe. Und der Bruno hat uns hier in Anlehnung an die PowerPoint-Vorlage so ein schönes Bild gemacht. Da seht ihr Jesus. Also ich interpretiere das jetzt mal. Ich vermute, dass es Jesus sein soll. Und er denkt. Und wenn man das jetzt hier aufmacht, dann sehen wir Liebe als die erste Eigenschaft, die Jesus hat und von der wir lernen dürfen. Schon allein, dass Jesus überhaupt auf dieser Erde kam, dass es ihn gibt sozusagen, hat was mit Liebe zu tun. Den Vers kennen vermutlich alle. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Gott liebt diese Welt. Er liebt jeden Menschen und er will, dass alle gerettet werden. Das allein wäre schon eine Hammerbotschaft, aber so eine steile Aussage muss ja auch bewiesen werden können. Also wenn ich jetzt meiner Frau jeden Tag hundertmal sage, wie sehr ich sie liebe, aber ihr nichts Gutes tue, dann wird sie ziemlich schnell sagen, John, was du sagst, das sind leere Worte. Hilfe mal lieber, die Spülmaschine auszuräumen oder bring den Müll runter oder bring mal wieder Blumen mit nach Hause oder nimm dir Zeit. Also es muss bewiesen werden. Und in der Bibel gibt es noch mehr steile Aussagen. Zum Beispiel gerade der Johannes, der das Evangelium geschrieben hat, der hat auch einen Brief geschrieben. Da sagt er, Gott ist Liebe. Nicht nur irgendwie eine Eigenschaft von Gott ist Liebe, sondern alles, sein ganzes Wesen ist Liebe. Und das begründet er dann auch, nämlich Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. Gottes Liebe wird sichtbar, greifbar, zumindest für den Johannes, der konnte ihn anfassen, der lag an der Brust von Jesus, der hat es genau miterlebt, was er gemacht hat. Er hat es miterlebt, wie Jesus von den Römern gekreuzigt wurde. Und er hat das danach erkannt und gesagt, ja doch, das hat er aus Liebe getan. Das ist auch was, wo sich seine Liebe zeigt. Das sind keine leeren Worte. Gott ist Liebe. Und diese Liebe, die wird bei allem sichtbar, was Jesus tut in seinem ganzen Leben. Er heilt die Kranken. Er isst mit Zöllnern und Sündern, mit denen, die am Rand stehen, wo sonst niemand was mit denen zu tun haben will. Er nimmt sich Zeit für die, die unbeliebt sind, für die Unbedeutenden, für die Kinder. was damals auch absolut nicht normal war. Er sieht die, die sonst übersehen werden. Er verurteilt niemanden, sondern steht mit offenen Armen da und sagt, kommt her. Jesus lebt Liebe vor. Und Jesus lehrt Liebe. Man kennt vielleicht das Doppelgebot der Liebe, wo es heißt, Liebe Gott mit allem, was du bist und hast und Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Kommt von Jesus und hat unsere Gesellschaft bis heute geprägt. Das ist vielen von uns von klein auf ins Stammbuch geschrieben, egal ob wir jetzt mit Gott leben, aktiv oder nicht. Oder auch ein anderes Wort von Jesus, wo es heißt behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst. Kommt von Jesus, ist eine Lehre von Jesus. Und ein Viertes hat Jesus mit Liebe zu tun, nämlich er sagt, alle die zu mir gehören, die werden an der Liebe erkannt werden. Jeder, der was mit Jesus zu tun hat, wird an der Liebe erkannt werden. Das gilt nicht nur für die Apostel damals, das gilt auch für uns heute. Und wenn wir sagen, ja, wir wollen Jahresthema vom Besten lernen, wir wollen Jesus als unser Vorbild ernst nehmen, dann wollen wir jetzt auch reinschauen in die Bibel, was da denn so zu Liebe steht und wie wir vielleicht auch selber zu Menschen werden, die ein Stück weit das widerspiegeln, wie Gott liebt. Dazu fordert auch Paulus auf, einer von den großen Aposteln. Er sagt zu den Ephesern, Epheserbrief, Kapitel 5, Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder. Euer ganzes Leben soll von der Liebe bestimmt sein, so wie auch Christus uns geliebt hat und sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, an denen Gott gefallen hatte. Jesus Nachfolgen heißt zu lieben, ihn nachzuahmen oder, wie es vielleicht ein Kindergartenkind sagen würde, Nachmacher zu sein. Im Kindergarten, da war das eher ein bisschen negativ behaftet, wenn man nachmacher, nachmacher. Aber wir sollen Nachmacher von Gott sein. Wir sollen ihn zum Vorbild nehmen. Jesus selber sagt das auch, dass ihr seht, dass ich nicht nur irgendwie Apostel zitier, die irgendwas verfälscht haben. Nein, Jesus selber hat gesagt, liebt einander. Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid. Das ist das Merkmal, das Kennzeichen von Christen. Ein Leben mit Jesus, das heißt nicht in erster Linie, ich halte mich an ganz viele Regeln und alles, was Spaß macht, ist verboten. Nein, ein Leben mit Jesus heißt in erster Linie, ich weiß, dass ich von Gott geliebt bin und ich gebe diese Liebe weiter an meine Mitmenschen. Ich bin von Gott geliebt. Und weil Gott wie ein leidenschaftlicher Liebhaber, ich weiß nicht von euch Frauen vielleicht, wer das erlebt hat bei dem Mann, den ihr geheiratet habt, dass der um euch geworben hat, dass er sich richtig ins Zeug gelegt hat, dass er euch bekommt oder andersrum vielleicht auch. Gott wirbt um uns. Wenn man in die Bibel reinschaut, alles von vorne bis hinten, ein großes Werben um dich. Dass du das erkennst, dass er dich liebt. Und wenn das irgendwann dann ins Herz rutscht, man merkt, ja stimmt, wow, er liebt mich wirklich, dann geht die Liebe zurück. Und dann merke ich, ich bin nicht allein auf dieser Welt, sondern es gibt auch noch andere, die genauso von Jesus geliebt sind. Und weil ich von Jesus geliebt bin, weil der andere von Jesus geliebt ist, darum will ich auch den anderen lieben. Das ist die Reihenfolge. Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. Was das bedeutet oder auch in welchem Kontext dieser Vers steht und was das auch mit unserem Banner zu tun hat, das erklärt der Mark nächste Woche. Von daher herzliche Einladung, da wieder zu kommen. Für uns heute reicht erstmal zu sehen, alles, was Jesus gemacht, gesagt, getan, gedacht, gefühlt hat, hatte in irgendeiner Weise mit Liebe zu tun oder kann man mit Liebe zusammenfassen. Darum ist Liebe, das war jetzt auch 1. Korinther 13, manche kennen das vermutlich, dass Liebe das Größte ist, das Wichtigste, das ohne alles andere einfach wertlos und unnötig ist. Mit Jesus zu leben heißt lieben und es lässt sich nicht trennen. Ich habe vorher gesagt, der Wein, also ich gehe davon aus, ich habe jetzt nicht nochmal nachgefragt, aber mich doch sehr überraschend, wenn es nicht so wäre, ist schon festgelegt. Da kann man vielleicht dann den noch weiß oder normal keltern oder was, aber es ist festgelegt, was für eine Traube da rauskommt. Am Trollinger, da wachsen keine Himbeeren, da wächst kein Lemberger, da wächst kein Apfel, da wachsen Trollingertrauben. Das geht nicht anders. Und so steht in der Bibel, dass wer zu Gott gehört, dass sich da auch die Liebe zeigt. zeigt, dass es auch nicht anders geht. Das ist eine logische Folge. Ich lese vor, 1. Johannesbrief, Kapitel 4. Geliebte, wir wollen einander lieben, denn die Liebe hat ihren Ursprung in Gott. Und wer liebt, ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Geliebte, wenn uns Gott so sehr geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben. Wenn jemand behauptet, ich liebe Gott, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Es geht nicht. Am Trollinger wachsen keine Äpfel. Wer behauptet Gott zu lieben, aber diese Liebe nicht in seinem Leben sichtbar wird, nicht irgendeine Auswirkung hat, sagt Johannes, der ist ein Lügner. Ich glaube nicht, dass er das schreibt, dass wir jetzt anfangen, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen, ich fühle mich nicht geliebt von dir oder was du machst ist falsch, also kennst du Gott nicht. Dass wir uns gegenseitig den Glauben absprechen. Ich denke schon, dass wir uns hin und wieder mal liebevoll hinweisen können auf Dinge, wo der andere vielleicht einen blinden Fleck hat. Wo wir was bemerken, eine Tendenz bemerken, was wo sich einschleicht vielleicht. Dass man den Finger drauf legt, aber immer nicht mit diesem Hintergedanke von jetzt zeige ich es dir und jetzt wirke ich dir eins rein, sondern ich will das Beste für dich. Und ich lese in der Bibel, dass wenn das nicht sichtbar wird, dass dann irgendwo ein Problem ist, also sage ich es dir, dann überlegen wir gemeinsam, was können wir da tun. Jeder von uns kann sich selber prüfen Wir müssen nicht den anderen verurteilen Sondern ich darf erstmal vor der eigenen Haustüre Kehrwoche machen Habe ich gestern nicht mehr geschafft Werde ich morgen nachholen, Aber genau, dass ich bei mir anfange Dass ich mich hinterfragen lasse Ja, sehe ich denn eigentlich diese Liebe? Merke ich das, dass ich Gott kenne? Merken die Leute in meinem Umfeld, dass ich Gott kenne? Oder behalte ich es ganz für mich? Halte ich es zurück? Ein Bild gesprochen, Frau Hoffmann, Sie haben es gesagt, der Weinstock, der Weinstock, wo wir in Jesus verbunden sind, wo Jesus sagt, ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, sieht man das in deinem Leben, dass du eine Rebe an dem Weinstock von Jesus bist. Wo klar ist, an diesem Weinstock, da wachsen keine Äpfel, da wachsen Trauben. Jetzt ist natürlich die Frage, wie, wenn das der Anspruch ist, wenn das die Aufforderung ist, wenn in meinem Leben das sichtbar werden soll, wie werde ich denn liebender? Wie bekomme ich denn mehr von dieser Liebe in meinem Leben? Wie werde ich Jesus ähnlicher? Da gibt es jetzt zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Ich habe die mal Gesetz und Evangelium genannt. Steht sich gegenüber, widersprüchlich. Das eine ist eine menschliche Strategie, die von dieser Welt kommt. Das andere kommt von Gott. Der instinktive menschliche Impuls wäre ja, ich soll liebevoller werden, also streng ich mich mehr an. Also reiße ich mich zusammen und wenn mir irgendwas richtig gegen den Strich geht, dann lächle ich trotzdem freundlich, obwohl ich dem anderen gerne ins Gesicht springen würde. Und dann schlucke ich es halt runter und tue widerwillig, was auch immer, weil ich es halt tun muss. Aber dann ist es meine Anstrengung, dann ist es vielleicht kein schlechter Vorsatz, aber im Endeffekt nichts anderes als Gesetzlichkeit. Weil kein Mensch schafft es, dieses Gesetz zu halten. Liebe deine Nächsten wie dich selbst, Liebe deine Feinde. Also ich wäre raus. Darum schafft Gott einen Ausweg, nämlich das Evangelium. Und das Evangelium von Jesus, das sagt, du bist geliebt. Macht vielleicht noch keinen Sinn, aber ich erkläre es, wie ich da draufkomme und was das miteinander zu tun hat. Wir gehen wieder in den Johannesbrief zurück. Kapitel 4 Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. Das ist das Fundament der Liebe. Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Evangelium heißt, ich liebe, weil er zuerst geliebt hat. Das ist die Grundlage für alles andere, für unser ganzes Jahresthema, für jede Predigt, für jeden Tag in deinem Leben. Wenn das nicht klar ist, dann kannst du alles sein lassen, dann ist alles andere nichts. Gott hat dich geschaffen. Er hat dich gewollt und das gibt dir Wert. Das gibt dir Identität. Diese Liebe von Gott, die ist bedingungslos. Die ist unabhängig von dem, was in deinem Leben vielleicht abgeht, was du machst. Ist auch unabhängig davon, wie du zu Gott stehst. Das heißt nicht, dass es Gott egal ist, was du machst oder dass er alles gut findet. Aber Gott liebt dich so, wie du bist. Nicht weil du so bist, sondern obwohl du so bist. Und Jesus stirbt für uns am Kreuz. Darum steht es in jeder Kirche, in jedem Gemeindehaus, an vielen Straßen und so weiter als Erinnerung, dass Gott für uns gestorben ist, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren, als wir Feinde waren von Gott, als wir nichts mit ihm zu tun hatten. Das zeigt, wie groß diese Liebe von Gott ist, dass er seinen einzigen Sohn, den einen, den er hat, alles, was er hat, das Wertvollste, dass er den hingibt für uns, dass jeder gerettet werden kann, der sein Vertrauen auf diesen Jesus setzt. Und das ist die Grundlage für alles. Was ich spannend fand, als ich mich mit diesen ganzen Texten beschäftigt habe, immer wenn Liebe gefordert wird, dann redet der Johannes oder der Paulus oder wer auch immer das sonst geschrieben hat, die Zuhörer immer mit Geliebte an. Geliebte liebt einander. Oder der Paulus vor im Epheserbrief, seid nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder. Wenn du an Jesus glaubst, dann bist du ein geliebtes Kind. Ein geliebtes Kind von Gott und er hat sich entschieden, dich zu lieben, egal was kommt. Er ändert sich nicht. Und wenn du denkst, vielleicht habe ich es irgendwann mal eine Grenze überschritten, es ist zu spät, dann schau mal in die Bibel und lies vom Volk Israel, wie oft die eine Grenze überschreiten. Und es ist nicht zu spät, weil Gott seine Meinung nicht ändert, weil Gottes Liebe bleibt. Meine menschliche Liebe, die schwankt. Diesmal stärker, mal schwächer, mal bekomme ich es besser hin und dann wieder gar nicht. Gottes Liebe bleibt und ist unabhängig von dem, was wir machen und darum ein festes Fundament. Ein festes Fundament, auf das wir unser Leben bauen können. Vielleicht erinnert ihr euch an die Predigt von Daniel, der hier vorne das Haus hatte und den Sand und alle hatten Angst, dass der Boden nass und dreckig wird und eine Riesensauerei gibt und er hat nicht das Wasser ausgekippt. Aber wir wissen, wir stehen auf einem festen Fundament auf Gottes Liebe. Wir haben das vorher in der Segnung gesehen. Die Rebekah und die Johanna, die haben in ihrem Leben noch nicht so besonders viel für Gott gemacht. Und trotzdem spricht ihnen Gott all das zu, was in der Bibel drinsteht. Trotzdem verspricht er ihnen das, dass er bei ihnen ist, dass er sie liebt, dass er sie durchträgt, obwohl sie nichts gemacht haben, obwohl sie vielleicht nie irgendwas für ihn machen. Gottes Liebe bleibt. Frage ist, nehmen wir das an? Nimmst du das an? Lässt du das an dein Herz? Lässt du dich bedingungslos lieben? Gott fragt nicht danach, wie oft du im Gottesdienst bist oder wie viel du in der Bibel liest oder wie viel du betest. Er liebt dich einfach so. Lässt du dich lieben, ohne dass du was zu bieten hast? Ohne dass du selber dich vielleicht liebenswürdig fühlst? Macht dir das jeden Tag bewusst. Gott sagt, ich bin genug. Gott sagt, mein Wert kommt von ihm. Und das macht mich frei von den Lügen in dieser Welt, die mir sagen, du bist nicht genug, es reicht nicht, du musst ein bisschen mehr, streng dich mal an, du bist mehr, besser, schneller, höher, weiter. Nein, es ist genug, ich bin Gottes Kind. Er liebt mich, Punkt. Ich höre jetzt auf, darüber zu reden. Nicht, weil man nicht noch mehr darüber sagen könnte, aber ich glaube, es bringt nichts. Es hilft nichts, wenn ich jetzt hier einen langen Vortrag drüber halte, dass wir von Gott geliebt sind. Wissen im Kopf hilft nichts. Das muss ins Herz. Das muss zu einer Gewissheit werden in deinem Leben, wo du weißt, ich stehe auf einem festen Fundament und es bleibt Gottes Liebe. Bekomme ich aber nicht dadurch, dass ich in der Bibel einfach nur das lese und dann verstehe, ah, okay, da steht, ich bin Gottes geliebtes Kind. Nein, ich brauche eine Begegnung mit Gott. Ich brauche den Heiligen Geist, der mir das ins Herz reinschreibt, der mir in meinem Herz bezeugt, dass ich Gottes Kind bin. Darum lass dich lieben. Setz dich dieser Liebe aus, die Gott zu dir hat. Lies in der Bibel bete, frag Jesus, was das heißt, was es für dich heißt. Denk darüber nach. Ich werde am Schluss nochmal draufkommen, aber... Bevor es wieder praktisch wird, machen wir einen kleinen Ausflug. Und zwar zu einem Thema, wo ich bisher immer sehr zurückhaltend reagiert habe, wenn Leute gesagt haben, da müssen wir mal drüber predigen. Aber ich dachte mir, nein, heute ist der Tag gekommen, ich werde was dazu sagen. Und zwar gibt es eine andere Stelle, wo Jesus seinen Nachfolgern auch das klar macht, wie wichtig die Liebe ist, nämlich das Doppelgebot der Liebe, wo er sagt, ja, lieb Gott mit allem, was du hast und kannst und dann liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ich sag's euch ganz ehrlich, ich hab mich da lang dran gestört, eigentlich bis vor zwei Wochen und bis heute merke ich noch, dass es so eine leichte ja, passt äh. Kann das sein? Also es wird dann gesagt, oder was ich immer gehört habe, war ja, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, ich muss doch mich selber lieben. Und ich habe immer gedacht, nein, es geht doch um Gott, es geht doch um seine Ehre, es geht doch um das, dass ich mein Leben aufgebe für ihn. Und jetzt wurde mir gezeigt, ich wurde von deinem lieben Bruder darauf hingewiesen, dass man auf diesem Grad der Selbstliebe auf beiden Seiten runterfallen kann. Und die Seite, wo ich runtergefallen bin, war oft dieses Verleugnen. Vielleicht so eine Demut, vielleicht auch manchmal falsche Demut, dass man sich einfach runterspielt und sagt, nein, ich bin nicht so wichtig. Es geht ja nicht um mich, es geht um ihn. Mir war es auch vorher sehr unangenehm, als ihr geklatscht habt. Es geht ja nicht um mich. Ich mache Musik, dass ihr Gott zur Ehre singen könnt. Ich bin da egal. Und trotzdem liebt mich Gott. Und trotzdem bin ich sein Kind. Wenn du genauso denkst, dann mache ich dir Mut, dir das bewusst zu machen. Dass du für Gott wie ein Gegenüber bist, mit dem er Beziehung will. Dass er ansieht, dass du ihm wichtig bist. dass er dich sieht. Auf der anderen Seite könnte man diesen Satz natürlich auch als Rechtfertigung nutzen, dass man sagt, ja, ich muss zu allem erst nach mir selber schauen, alles andere ist egal. Also dass man sich selber verherrlicht, dass man sich an der erste Stelle sitzt und da auch sitzen lässt und dass sich die Welt um einen selber dreht, so ein Stück weit. In der Mitte von diesen beiden Extremen, wo man runterfallen kann, da ist einfach ein gottgewolltes, ausgewogenes, ich liebe mich, weil Gott mich liebt. Was meine ich da damit? Ich liebe mich, weil Gott mich liebt. Das heißt, ich liebe das, was Gott in mich hineingelegt hat. Ich bin wer, ich kann was. Gott hat mich geschaffen. Ich bin sein Kind und das gibt mir Wert, das gibt mir Identität. In Jesus, da bist du ein neuer Mensch. Da hast du eine neue Identität, eine neue Schöpfung. Das heißt im Umkehrschluss, du musst nicht alles an dir lieben. Das, was dich von Gott wegtreibt, das, was dich zur Sünde verleitet, das, was nicht Gottes Willen entspricht. In der Bibel, da wird es das Fleisch genannt oder auch die menschliche Natur. Das, was von dieser Welt kommt, das bist gar nicht mehr du selbst. Weil du hast eine neue Identität, die in Jesus ist. Du bist eingepfropft in diesen Weinstock. Das heißt, das macht dich gar nicht mehr aus. Das ist nicht mehr deine Identität. In Jesus bist du ein neuer Mensch und weltlich gesehen denkt man dann vielleicht, oh nein, ich passe gar nicht zu Gott, weil da ist so viel in meinem Leben, was nicht passt und wo ich mich verändern sollte und wo ich mehr lieben sollte und wo ich diese Liebe auch widerspiegeln sollte anderen gegenüber und ich sehe es aber nicht. Ja, ist egal. Ist vielleicht dein Fleisch, das noch nicht verändert ist, aber das trennt dich nicht von Gott. Das ändert nichts an Gottes Liebe. Ich musste es nicht erst in den Griff kriegen, um ein bisschen liebenswürdiger zu werden. Nein, Gott liebt mich jetzt schon, obwohl ich so bin, wie ich bin. Unfertig, wie ich bin. Also lieb du dich auch. Lieb das, was Gott in dich reingelegt hat. Lieb das, was Gott aus deinem Leben macht. Jesus ist für uns gestorben. Seine Liebe steht fest und wir sind seine geliebten Kinder. Also lass du dich von ihm lieben. Und lass dir zeigen, welche Gewohnheiten, Wünsche, Sehnsüchte, Gedanken oder was auch immer von ihm kommt und was nicht von ihm kommt. Was zu deinem alten Leben gehört, das du abgelegt hast. Was zu deinem alten Leben von dieser Welt gehört, das dich von Gott wegtreibt. Und das du nicht lieben musst, sondern das du mit Gottes Hilfe ausräumen darfst. Und dann liebt das, was Gott in dir tut. Lernen vom Besten. Wir wollen diese Liebe in unserem Leben sichtbar werden lassen. Wir wollen diese Liebe in unserem Leben erfahren. Wir wollen, dass unser Leben von dieser Liebe geprägt ist. Wahrscheinlich nicht nur, weil es in der Bibel steht, sondern weil wir Menschen sind, die zutiefst dieses Bedürfnis haben, dass wir geliebt sind, dass wir gesehen sind, dass es jemanden gibt, dem wir wichtig sind. Wie kann ich jetzt von Jesus lernen und immer mehr seinen Charakter widerspiegeln, Wir drehen uns ein bisschen um den Wein heute. Jesus verwendet dieses Bild vom Weinstock, weil er sagt, diese Trauben, die da wachsen, die müssen am Weinstock dranbleiben. Wenn man die abschneidet, so wie jetzt hier, diese Triebe, die hier stehen, die werden keine Frucht mehr bringen. Da wird kein Wein mehr dran wachsen, das vertrocknet. Deswegen steht sie in der Vase, dass sie noch halbwegs anselig aussehen. Ball kaputt. Und so ist es mit uns auch, wenn wir uns von Jesus trennen. Dass wir uns damit auch vom Leben trennen, von der Liebe trennen, die eigentlich die Grundlage ja für alles gewesen wäre, die das Fundament ist für unser Leben. Und darum sagt Jesus, wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe. In der Liebe von Jesus bleiben. Das heißt, Zeit mit ihm verbringen. Jesus ist eine Person. Auch wenn er nicht mehr als Mensch auf dieser Erde lebt, auch wenn wir ihn nicht sehen, auch wenn wir oft vielleicht seine Stimme gar nicht hören oder wenn nur in Gedanken oder auch uns da nicht sicher sind, bin das ich oder ist das eine andere Stimme oder wo kommt das her? Wir können Zeit mit ihm verbringen. Wir haben sein Wort, wir haben die Bibel, und es ist dazu da, dass wir uns von ihm lieben lassen. Lass es zu, dass Gott dich liebt Und dann bleib in ihm, bleib bei ihm, bleib in seiner Liebe. Da gibt es keine Formel oder kein Rezept, wie das aussehen muss. Jeder von uns lebt ja auch seine Beziehung, seine Ehe, seine Partnerschaft oder Freundschaften unterschiedlich. Jeder hat andere Bedürfnisse. Der eine, dem liegt mehr das und jemand anderes, der wird das niemals aushalten, weil es einfach nicht passt. Aber jeder, der verheiratet ist oder der langjährige Freundschaften hat, der weiß, dass wenn ich viel Zeit mit einem Menschen verbringe, Dass ich dann immer ein Stück weit den Charakter oder die Wesenszüge, die Eigenschaften, die Handlungsweisen von dieser anderen Person annehme. Dass wenn ich mich mit Leuten umgebe, die irgendwie eine bestimmte Sprache haben, dann fängt man auf einmal an, dass man selber sagt, dass jemand was Xa hat. Wäre jetzt mir als Schwabe aus dem Schwarzwald eher sehr fremd gewesen bis vor zwei Jahren. Ist bei Jesus auch, dass wir, wenn wir uns mit ihm, wenn wir mit ihm Zeit verbringen und wenn wir bei ihm sind, dass er und seine Liebe uns verändern. Dass wir ein Stück weit diese Herrlichkeit, diese Liebe, die er hat, annehmen. Das passiert nicht von heute auf morgen. Das passiert nicht, als so eine Wachstumskurve, die steil bergauf geht. Nein, das ist ein lebenslanger Lernprozess, wo es heißt, stolpern und aufstehen. Stolpern und aufstehen. Stolpern und aufstehen. Aber das Schöne ist, die Grundlage von all dem war ja, dass Gott mich liebt, dass Jesus dich liebt und dass es unabhängig ist von dem, was du tust. Also das heißt, es ändert nichts daran, wie Gott zu dir steht. Er ist nicht enttäuscht. Er denkt nicht, man muss doch mal gecheckt haben. Jetzt muss doch mal besser werden. Nein, Gottes Liebe ist ein Fundament, auf das wir unser Leben bauen können. Und je mehr Zeit wir mit Gott in seiner Gegenwart verbringen, desto mehr wird es auch unser Leben prägen. und mich immer mehr zum liebevollen Menschen machen, der anderen diese Liebe weitergibt, die Gott hat. Das ist jetzt auch meine praktische Umsetzung am Ende von dieser Predigt. Ich könnte sagen, das wäre das Einfachere wahrscheinlich. Nimm dir nächste Woche vor, irgendwie jemandem anderen was Gutes zu tun. Nimm dir vor, auch wenn du es vielleicht nicht selber machen wolltest, aber trotzdem Liebe zu zeigen. Nimm dir vor, jemand anderes eine Geste zu machen. Begegne anderen mit einem Lächeln. Könnte ich alles sagen. Ist alles nicht schlecht. Aber wenn ich mir vornehme, dass ich ab jetzt mehr liebe, dass ich mich jetzt mehr anstreng, dann sind wir wieder genau hier beim Gesetz. Dass ich versuche, was zu machen. Dass ich versuche jetzt mehr so zu werden wie Jesus, dass ich auch liebevoll werde, dass ich auch anderen die Füße wasche, dass ich auch mein Geld jemand anderem gebe. Dass ich werde wie Jesus. Und das ist gesetzlich. Weil Evangelium heißt, du bist geliebt. Du bist geliebt und darum lass dich lieben. Lass dich lieben. Selber oft sehr schwer. Und es ist ein Hinfallen und wieder aufstehen. Aber es ist der Weg, wie Gott dein Leben verändert. Und wie du mehr zu einem Mensch wirst, der diese Liebe widerspiegelt, die Gott hat. Und darum, wir werden jetzt diese Predigtreihe über jedes Mal für jede Woche eine kleine Aufgabe haben oder eine Umsetzung, wie man das im Alltag machen kann. Für diese erste Woche ist die Aufgabe nicht, mach sonst irgendwas. Es sei denn, der Geist leide dich, dann go for it. Aber die Aufgabe für diese Woche ist, lass dich lieben. Das zu, dass Gott dich liebt. Denk mal darüber nach. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, dass du Leben haben kannst. Natürlich die ganze Welt und alle auch und die Heiden müssen es hören und auf die ganze Welt müssen Missionare und Evangelisationen und alles, aber es geht um dich. Dass du gerettet wirst, weil Gott dich liebt, weil er dich als Gegenüber will, weil er sich nach Beziehungen mit dir sehnt, weil er sich freut, wenn du Zeit mit ihm verbringst. Vielleicht hilft es dir, wenn du an den ruhigen Ort gehst, die Tür zumachst. Vielleicht hilft es dir, wenn du Kopfhörer aufsetzt. Vielleicht hilft es dir, wenn du rausgehst in den Wald. Vielleicht hilft es dir, wenn du Lobreis anhörst dabei. Vielleicht hilft es dir, wenn du einfach nur Stille hast. Vielleicht hilft es dir, wenn du in der Bibel liest, Römer 8 zum Beispiel oder 1. Johannes. Vielleicht hilft es dir, wenn du einfach nur da sitzt und sagst, Jesus, ich habe keine Ahnung, wie das geht, ich kann das nicht. Ich sitze jetzt hier und warte, bis du was machst. Finde deinen Weg, der zu dir passt. wie du dich von Gott lieben lassen kannst. Und wenn du dann in eine Situation reinkommst, nächste Woche, und diese Aufgabe jetzt eigentlich war, erstmal nichts zu tun, sondern sich lieben zu lassen. Und dann kommt eine Situation, wo du denkst, oh, da sollte ich jetzt liebevoller sein. Da sollte ich jetzt diese Liebe von Jesus widerspiegeln. Dann mach es, aber mach es nicht sofort. Sondern mach erst kurz einen Moment Pause und erinnere dich, ich bin von Gott geliebt. Ich bin sein Kind. Ich stehe auf einem festen Fundament. Und was Gott sagt, ist meine Identität. Was Gott sagt, ist mein Wert und ist unabhängig von dem, was ich mache. Ich darf darauf antworten, indem ich dem anderen jetzt was Gutes tue. Ich darf ihm das zeigen, indem ich was Gutes tue, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Jesus mich liebt. Also lasst euch lieben. Amen. Jesus, danke. Danke, dass du ein Gott bist, der auf die Erde kam und dass du uns geliebt hast. Dass du uns bis heute liebst, dass du ganz genau weißt und siehst, was abgeht in unserem Leben, wo wir stehen mit dir. Wie es aussieht mit der Liebe, wie es aussieht mit der Beziehung mit dir. Du siehst, was uns abhält davon, was unsere Gedanken sind, wie wir darüber denken. Irgendwas. Auch immer, Jesus, du weißt das alles. Du kennst uns und du liebst uns trotzdem. Ich bitte dich, dass wir das zulassen können, dass du deinen Heiligen Geist schickst, dass der uns anklopft in unserem Herz, dass du uns das Herz weich machst, dass wir es dir aufmachen und dich reinlassen. Dass wir dir unser Leben hinlegen und erfüllt werden von deinem Evangelium. Weil es nicht darum geht, dass wir tun, sondern dass du uns liebst. Und dafür danke ich dir, Jesus. Du bist unser Gott, du bist unser Retter, du sollst unser Herr sein. Amen.