Gute Worte für dein Leben - Weltverändernd - Tobias Wagner (Prediger LKG Würzburg)
Ein Podcast aus dem F4 in Schwaigern!
22.03.2025 10 min F4 Schwaigern, Tobias Wagner (Prediger LKG Würzburg)
Zusammenfassung & Show Notes
Weltverändernd
In dieser aufschlussreichen Lektion spricht Tobias Wagner über die aktuelle weltpolitische Lage und die tiefen spirituellen Wahrheiten, die sich daraus ergeben. Er beginnt mit einem Vers aus dem Propheten Zacharias, Kapitel 14, Vers 9, der die zentrale Botschaft: "Der Herr wird König sein über alle Lande." Wagner reflektiert die sozialen und politischen Umwälzungen der letzten Wochen, in denen sich die Verhaltensweisen demokratisch legitimierter Herrscher oft gegen die Interessen der Bevölkerung richten. Beispiele aus Deutschland und Syrien verdeutlichen die Problematik, dass Führer sich ihren eigenen Interessen widmen, während die Stimme der Bürger ignoriert wird. Wagner zieht Parallelen zu historischen Kontexten und erläutert, wie das Volkes Schicksal oft in den Händen weniger Könige und Machthaber lag, was ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins hervorrief. Dies wird durch historische biblische Erzählungen untermauert, in denen Israel in der alten Testament-Zeit unter ungerechten Herrschern litt. Er schildert eindringlich, wie die Entscheidungen der Könige Unglück über das gesamte Volk brachten und thematisiert damit die Gefahren von Machtmissbrauch in der heutigen Zeit. Der Referent bietet jedoch auch Trost und Hoffnung durch den Vers aus Zacharja, der einen klaren Ausblick auf die zukünftige Herrschaft Gottes über die Erde gibt. Diese Vision wird in den Kapiteln 12 bis 14 des Propheten dargestellt und zeigt auf, wie der Herr eingreifen wird, um sein Volk zu retten und Gerechtigkeit sowie Frieden zu bringen. Wagner verdeutlicht, dass der Herr über die gesamte Erde regieren wird und die Menschen in einer Zeit des tausendjährigen Friedens leben werden – eine Zeit ohne sündige Herrscher. Die Darstellung der lebendigen Wasser, die von Jerusalem ausgehen und der Welt Heilung bringen, zeigt die universelle Dimension der Herrschaft Gottes. Wagner ermutigt die Zuhörer, den Gedanken, dass Jesus der zukünftige König über alle Lande sein wird, in ihre eigene Lebensrealität zu integrieren. Er erklärt, dass Jesus schon heute in unserem Leben König sein möchte und dass jeder Einzelne eingeladen ist, ihm die Herrschaft überzugeben. Abschließend wird betont, dass die Zusage Gottes über seine zukünftige Herrschaft eine beständige Hoffnung bietet, trotz der beängstigenden Nachrichten der heutigen Zeit. Wagner schließt mit einem kraftvollen Zitat von Gustav Heinemann, welches die Überzeugung reflektiert, dass die Freiheit der Menschen durch den Tod Jesu Christi erkämpft wurde. Die Botschaft endet mit der Zuversicht, dass Gottes Königreich kommt und der Herr tatsächlich König sein wird über alle Lande.
Gesprochen von Tobias Wagner (Prediger LKG Würzburg)
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Transkript
Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Hörer, ich grüße Sie ganz herzlich mit
der Losung für den heutigen Freitag, den 14. März 2025.
Sie steht im Propheten Zacharja, Kapitel 14, Vers 9.
Da heißt es, der Herr wird König sein über alle Lande.
An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige.
Liebe Hörer, wie hat sich doch die Welt in den letzten drei Wochen verändert?
Wir erleben ungeahnte Umwälzungen der politischen Landschaft.
Viele der demokratisch legitimierten Herrscher dieser Welt führen sich auf,
als wenn es kein Morgen gäbe, setzen ihre Interessen durch ohne Rücksicht auf Verluste.
Sei es in Deutschland, wo die selbsternannten Parteien der demokratischen Mitte
gerade mal zwölf Tage brauchen, um sämtliche Wahlversprechen nicht nur zu vergessen,
sondern das genaue Gegenteil zu machen.
Und jeden, der es hinterfragt, wird vorgeworfen, mit seiner Kritik nur Extremisten stärken zu wollen.
Sei es in Syrien, mit seiner neuen islamischen Regierung, wobei man das eigentlich
ahnen konnte, wo nun jeder, der nicht in staatskonformer Weise dem Islam huldigt,
um sein Leben fürchten muss.
Sei es Christen oder Aleviten.
Und was sich zwischen den Weltmächten abspielt, scheint wie aus einem schlechten Film.
Wahlweise wird Grönland, Mexiko oder Kanada von den USA einverleibt,
werden befreundete Staaten mit hohen Zöllen belegt und wieder befreit und die
Situation in der Ukraine und mit Russland ändert sich fast stündlich.
Vielleicht können wir in diesen Tagen ein wenig nachempfinden,
was es für die Völker der letzten Jahrtausende bedeutet hat,
wenn ihr Schicksal in den Händen einiger weniger Könige,
einiger weniger Machthaber lag.
Dieses Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins, wenn das Vertrauen verschwunden ist.
So ging es auch Israel zur Zeit des Alten Testaments.
Immer wieder lesen wir von den Königen, sie taten, was böse war an den Augen des Herrn,
Und mit dieser Politik brachten sie das Unglück über das ganze Volk.
Wie anders die Regierung, die das Losungswort für unseren heutigen Tag ankündigt.
Der Herr wird König sein über alle Lande.
An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige.
Was für ein Trost in den turbulenten Zeiten und was für ein hoffnungsvoller
Ausblick in die Zukunft. Der Herr wird König sein über alle Lande.
An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige.
Dieser Vers gehört zu einer großen Vision für die letzten Tage dieser Welt.
Diese wird beim Propheten Zacharja in den Kapiteln 12 bis 14 beschrieben.
Auch wenn man beim flüchtigen Lesen meinen könnte, es ginge vielleicht schon
um den neuen Himmel und die neue Erde, sind es doch noch eindeutig irdische
Verhältnisse, die Zacharja hier sieht.
Er beschreibt, wie erstens der Herr Jesus Christus, Israel und Jerusalem erretten
wird, nachdem sich die ganze Welt, alle Nationen und Völkern gegen sie gewendet
und sie mit ihren Armeen angegriffen haben.
Als die Situation ausweglos erscheint, wird der Herr sichtbar kommen und die
Feinde besiegen, so in Vers 3 bis 8 des 14.
Kapitels unmittelbar vor unserer Losung.
Nachdem der Herr sein Volk aus der äußeren Bedrängnis gerettet hat,
wird er sie als zweites auch von ihrer inneren Not befreien.
Das wird vor allem im Kapitel 12 Vers 10 bis 13 Vers 9 beschrieben.
Das Volk wird Buße tun und ihre Schuld wird ihm vergeben werden.
Israel wird wieder ein heiliges Volk sein, welches dem Herrn Ehre macht.
Und dann als drittes wird beschrieben, und da gehört unser Vers hinein,
wie dann der Herr über die ganze Erde regieren wird.
Manche Ausleger nennen diese Zeit mit Bezug auf Offenbarung 20,
Vers 3, auch das tausendjährige Reich.
In diesem tausendjährigen Reich wird zum ersten Mal, seitdem die Sünde in die
Welt kam, tatsächlich Frieden herrschen zwischen den Menschen und zwischen den Menschen und Gott.
Denn keine fehlbaren und sündigen Menschen werden Könige und Herrscher sein.
Nein, der Herr Jesus selbst wird über die ganze Erde regieren.
Es wird beschrieben in unserem Kapitel, wie lebendige Wasser von Jerusalem aus
fließen und der ganzen Welt Heilung und Fruchtbarkeit bringen.
Und von überall werden die Nationen kommen, auch die Häupter der Nationen,
die Herrscher der Nationen und den Herrn als König anbeten.
Wie wunderbar! Dieser Herr wird als König Gerechtigkeit üben.
Der Herr wird König sein über alle Lande. An jenem Tag wird der Herr der Einzige
sein und sein Name der Einzige.
Liebe Hörerin, lieber Hörer, vielleicht denkst du, das ist ja alles sehr interessant
und es wird für die Welt mit Sicherheit ganz wunderbar sein,
wenn Jesus herrschen wird und er endlich Gerechtigkeit,
Frieden und Heilung für alle Nationen bringen wird. Aber was habe ich heute davon?
Ganz einfach, dieser Jesus, der einmal auch sichtbar als König über alle Lande herrschen wird.
Er will schon heute dein König sein.
Einmal wird die ganze Welt ihre Knie vor Jesus beugen und bekennen, dass er der Herr ist.
Aber Jesus möchte, dass du heute schon deine Knie vor ihm beugst und ihn als
deinen Herrn und König annimmst.
Und Jesus ist ein König, dem man gern das Zepter überlässt.
Im Lied singen wir, er ist gerecht, ein Helfer wert.
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, also seine Kutsche.
Sein Königskron ist Heiligkeit. Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsere Not zum End erbringt. der halben Jauchzt mit Freuden singt,
gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.
Ja, ist gerecht ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt.
Er war so sanftmütig, dass er mit seinem eigenen Leben für dein Leben bezahlt hat.
Mit seinem Blut erkaufte er dich aus der Knechtschaft des Teufels und bietet
dir an, Himmelsbürger zu werden, Bürger seines Königsreich.
In seinem Königreich, das auch einmal das tausendjährige Reich überdauern wird,
in seinem Reich, welches auf einer neuen Erde errichtet werden wird.
Er bietet dir heute an, komm in mein Königsreich, übergib mir die Herrschaft
in deinem Leben und dann werde Himmelsbürger.
Wenn du Jesus zum König deines Lebens machst, Dann gilt dir Epheser 2,
Vers 19, so seid ihr also keine Fremden mehr,
geduldete Ausländer, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und gehört zur Familie Gottes,
zum Königreich Gottes.
Denn der Herr wird König sein über alle Lande.
An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige.
Für die Welt steht dieser Tag noch bevor. Unvorstellbar, wenn man die heutigen
Tagesnachrichten liest, aber so wird es kommen, denn die Bibel ist immer aktueller
als die neueste Schlagzeile.
Und am Ende wird er König sein.
Das wusste schon Gustav Heinemann, SPD-Politiker und von 1969 bis 1974 deutscher Bundespräsident.
1950 auf dem Kirchentag in Essen predigte er und bekannte, unsere Freiheit wird
durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft.
Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden.
Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will, eure Herren gehen.
Unser Herr aber kommt.
Der Herr wird König sein über alle Lande.
An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige. Amen.