F4 Schwaigern

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Gute Worte für dein Leben - Nur ich allein?! - Daniel Schmalzhaf

Ein Podcast aus dem F4 in Schwaigern!

05.09.2026 5 min

Zusammenfassung & Show Notes

Nur ich allein?!
 

Die Sendung ist eine Andacht mit Bezug auf Jeremia 17, 5ff. Daniel Schmalzhaf erklärt den Gegensatz zwischen dem Menschen, der auf sich selbst und auf andere Menschen vertraut, und dem Menschen, der auf Gott vertraut.
Er beschreibt zunächst, dass sich selbstsicheres oder auf Menschen gestütztes Leben oft daran zeige, dass man sich vor allem auf eigene Leistung, Geld, Rente, Ersparnisse oder Fähigkeiten verlässt. Auch Erwartungen an Ehepartner oder Gemeinde spielen für ihn eine Rolle: Anerkennung, Begrüßung und Zuspruch von anderen beeinflussen die Stimmung stark.
Anschließend deutet er das biblische Bild vom Wacholderstrauch in der Salzwüste als Ausdruck eines Lebens, das zwar existiert, aber wenig Frucht bringt und innerlich kümmert. Wer sich zu sehr an Reaktionen anderer orientiert, lebt aus seiner Sicht von außen und ist abhängig davon, ob andere aufbauen oder entmutigen.
Dem stellt er das Bild vom Baum am Wasser gegenüber. Der Mensch, der auf Gott vertraut, hat nach seiner Darstellung ebenfalls Schwierigkeiten und Probleme, bleibt aber in Trockenzeiten lebendig und trägt Frucht. Seine Sicherheit, sein Wert und sein innerer Friede kommen für ihn aus Gottes Liebe und Fürsorge.
Zum Schluss empfiehlt er, das Vertrauen auf Gott zu setzen statt auf sich selbst oder auf andere Menschen. Gebet, Bibel und der Blick in die Natur nennt er als Wege, dieses Vertrauen zu stärken. Dorothee Reinwald schließt die Sendung mit Hinweisen für Rückmeldungen und einem Segensgruß ab.

Gesprochen von Daniel Schmalzhaf

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Transkript

Herzlich Willkommen beim Andachtstelefon.
Daniel Schmalzhaf
00:00:03
Hallo miteinander, das steht Daniel Schmalzhaf, Landwirt und Beziehungscoach. Ich habe euch heute eine ganz interessante Geschichte mitgebracht, und zwar, das steht in Jeremia 17, Vers 5 und folgende. Da geht es darum, da steht drunter, verflucht sei, wenn der Mensch, der, der sich auf sich selber verlässt und auf andere Menschen, der wird sei wie ein Wachholderstrauch in der Salzwüste, er kümmert so vor sich nah und bringt eigentlich nicht viel Ergebnis. Ich habe mir oft überlegt, was ist das jetzt so? An was kann man das sehen, ob man auf sich selber, auf andere Menschen verlässt? Wenn ihr euch da prüfen wollt, ob ihr da dazugehört, habt ihr auch schon gedacht, dass ihr eigentlich am besten selber helft. Weil dann ist das gescheit gemacht. Ihr vertraut auf eure gute Rente, ihr vertraut auf eure gute Einnahmen, auf eure Sparbüchle, auf eure Fähigkeiten, und euch gruselst an den Gedanken, wenn ihr älter werdet und vielleicht auf andere angewiesen seid. Oder man wünscht sich von seinem Ehepartner Sicherheit. Man wünscht sich von seinem Ehepartner, dass er Wertschätze tut, dass er anlobt. Oder wenn man in die Gemeinde kommt, dass er mal begrüßt wird. Also es ist sehr, sehr wichtig, was andere Menschen mir Gutes tun, wie sie mich aussprechen, wie sie mich begrüßen. Und dementsprechend ist auch meine Laune. Wenn ich irgendwo bin und ich werde begrüßt und ich rede mit mir, dann habe ich gute Launen, sage ich, es war toll. Und wenn niemand acht von dir nimmt, dann bin ich pampig und schlechter Laune. Das ist genau so, wie da in der Bibel steht. Das ist der Mensch, der sich selber verlässt und sich auf andere Menschen verlassen tut. Ich lebe eigentlich im Außen und es ist immer wieder spannend, ob jemand kommt, der mich aufbaut oder jemand kommt, der mich entmutigt. Und gleich anschließend gibt es eine zweite Geschichte. Da steht drin, gesegnet sei der Mensch, der auf Gott sich verlässt. Und der, wo seine Wurzeln, der ist wie ein Baum an Wasserbechern gepflanzt. Und hat seine tiefe Wurzeln. Und er steht drin, und das ist vor allem interessant, auch in dürren Jahren wird er nicht trocken und bricht immer noch Frucht. Also das heißt, der, der auf Gott vertraut, hat echt Schwierigkeiten. Der hat auch Probleme, so wie alle anderen Menschen, dem geht es nicht besser und nicht schlechter. Aber er grünt und blüht, weil er seine Wurzeln in Gott hat. Und da ist dann gerade egal, ob er jemanden das gerade leiden kann oder ob man jetzt gut eingebettet ist, ob er in der Gemeinde alles schäkere Gott zu ihm sagt, nee, ich bin fröhlich, weil ich auf Gott baue und weiß, er ist meine Sicherheit. Er gibt mir meinen Wert. Ich bin wertvoll, weil Gott mich liebt und weil er mich erschaffen hat. Und ich habe meinen Frieden im Herzen. Und ich weiß, wenn ich mal alt und grau und gebrennig bin oder wenn ich krank bin, wenn mir was passiert, dann bin ich nicht auf mich angewiesen, sondern Gott sorgt für mich. Er schaut dann noch, dass es mir gut geht. Und in diesem Sinne möchte ich euch empfehlen, euer Vertrauen auf Gott zu setzen. Nicht so sehr auf euch selber und auch nicht auf andere Menschen. Und wenn ihr euch so arg über andere Menschen aufhaltet, wenn ihr euch aufreget, wenn ihr sagt, dann geht niemand, guckt nach mir und so weiter, dann könnt ihr sicher sein, euer Vertrauen steckt nicht in Gott. Und ihr seid wie ein Wachholderstrauch in der Salzwüste. Er lebt, aber er kümmert vor sich nur. Ich wünsche euch eine gute Zeit, bis wir uns wieder hören. Und das Vertrauen in Gott. Und ihr findet ihn im Gebet, in der Bibel. Und wenn ihr rausguckt in der Natur, dann kennt ihr das sehr. Die Bäume haben ihre Wurzeln am Boden. Und die Früchte kommen automatisch. In diesem Sinne, euer Daniel.
Dorothee Reinwald
00:04:05
Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich bitte bei Marc Bühner, Telefonnummer 0157 3723 4570 oder bei Dorothee Reinwald, Telefonnummer 015233761561. Wir vom F4 und der Liebenzeller Gemeinschaftsverband Heilbronn wünschen Ihnen eine gesegnete Woche. Auf Wiederhören!