F4 Schwaigern

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Gute Worte für dein Leben - Melden macht Frei! - Gideon Schmalzhaf

Ein Podcast aus dem F4 in Schwaigern!

12.09.2026 4 min

Zusammenfassung & Show Notes

Melden macht Frei! 
 
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es bedeutet, Verantwortung abzugeben und Sorgen nicht allein zu tragen. Als Ausgangspunkt nehmen wir einen Spruch aus der Bundeswehr und übertragen ihn auf den Glauben: Wir dürfen unsere Anliegen bei Gott abgeben. 
Wir beschreiben, dass Sorgen oft keinen konkreten Nutzen haben, sondern uns eher belasten, blockieren und Kraft rauben. Sie können uns im Alltag schwer machen, uns von guten Entscheidungen abhalten und uns sogar innerlich erschöpfen. 
Im Zentrum steht die Ermutigung, Probleme bewusst loszulassen und Gott anzuvertrauen. Wir betonen dabei, dass Schwierigkeiten dadurch nicht automatisch verschwinden, aber dass wir sie in Hände legen können, die größer sind als unsere eigenen. 
Zum Schluss sprechen wir darüber, dass dieses Loslassen manchmal nicht sofort gelingt und Gebet wiederholt werden muss. Wir ermutigen dazu, auch mit kleinen Sorgen immer wieder zu Gott zu kommen, damit wir frei werden und Entlastung erfahren. 
 
 
Gesprochen von Gideon Schmalzhaf 
 
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Transkript

Willkommen zurück bei Gute Worte für dein Leben. Mein Name ist Gideon und bei der Bundeswehr gibt es einen Spruch. Melden macht frei und belastet den Vorgesetzten. Wenn du Verantwortung abgibst oder die Meldung machst, ist die Verantwortung nicht mehr ganz allein auf deiner Seite, sondern jemand anderes übernimmt im Fall. In diesem Fall der Vorgesetzte. Ja, und mir kam da der Gedanke, eigentlich ist das im übertragenen Sinne genau das, worum es im Glauben geht. Wir dürfen unsere Sorgen und Probleme nehmen, und sie bei Gott abgeben. Wie es in der Bibel so schön heißt, wirf deine Anliegen auf den Herrn. Und der wirft sie dann ins äußerste Meer. Oder aus dem übertragenen Bild noch mal zu sagen, wir dürfen sie loslassen, weil sich jemand darum kümmert, der größer ist als wir. Das Problem ist doch oft, wir wälzen Dinge, die wir ohnehin nicht ändern können. Wir klammern uns an Probleme und Lasten, die uns blockieren und uns den ganzen Tag schwer machen. Den einen oder anderen sogar verzweifeln lassen und in eine Depression stürzen. Oder harmlos, aber nur für eine schlechte Nacht sorgen, weil sich das Problem nicht loslässt. Aber Sorgen ändern nichts an der Realität. Sie rauben uns nur die Kraft im Hier und Jetzt und verhindern, dass man weitergehen kann. Gegebenenfalls sogar, dass man die notwendige Änderung zur Lösung des Problems gar nicht mehr zulassen kann. Deshalb dürfen wir lernen, diese Last tatsächlich wegzugeben. Nicht, weil die Probleme plötzlich magisch verschwinden, sondern weil wir es in die Hände legen, die sie tragen können. Auch wenn es schwerfällt und auch wenn wir darum beten, dass das Problem in Gottes Hände kommt und wir ihn darum bitten, dass er eben das Problem uns loslässt, ist es doch nicht immer einfach. Weil ich selbst weiß es, ich habe gebetet und gebetet und gebetet und irgendwie hat es immer noch gedrückt. Aber ich mache euch Mut. Einfach werft eure Sorgen auf den Herrn. Macht einfach ein Gebet und wenn das erste nicht hilft, dann macht ein zweites und ein drittes und vielleicht fleht auch. Und vielleicht seid ihr irgendwann im Punkt angekommen, wo ihr das kurz sagt und es geht. Vielleicht sagt der andere mit der Sorglosigkeit eines Kindes, aber vielleicht einfach auch nur die Gewissheit, dass sich um deine Probleme der Herr kümmert. Wirklich um auch noch so kleine Probleme. Und auch egal, wer daran schuld ist. Deswegen lasst uns Gott inhalten und beten. Herr, hilf uns, unsere Sorgen abzugeben und sie eben bei dir zu belassen, damit wir frei werden für das Leben, das du uns schenkst. Und das wünsche ich euch, dass ihr eure Sorgen abgeben könnt und dass das Gefühl, frei wird, dass die Steine von den Schultern fallen und der Druck auf dem Herzen weggeht. So wünsche ich euch von meiner Seite, habt einen schönen Tag. Euer Gideon Schmalzhaff.