F4 Schwaigern

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Gute Worte für dein Leben - Heile mich Herr! - Daniel Schmalzhaf

Ein Podcast aus dem F4 in Schwaigern!

20.06.2026 5 min

Zusammenfassung & Show Notes

Heile mich Herr!


In dieser Andacht sprechen wir über Jeremia 17,14: „Heile du mich, so werde ich heil.“ Wir greifen auf, dass wir Gott um Heilung bitten können, aber dabei zuerst anerkennen müssen, dass wir verletzt oder belastet sind.

Wir sprechen darüber, dass die Angst vor Enttäuschung uns oft davon abhält zu beten. Dahinter können fehlendes Vertrauen, schlechte Erfahrungen oder die Sorge stehen, dass Gott es nicht gut mit uns meint. Dieses Ausweichen kann dazu führen, dass wir Chancen auf Heilung ungenutzt lassen.

Wir unterscheiden verschiedene Formen von Heilung: körperliche, seelische und auch Heilung in Beziehungen. Dabei betonen wir, dass Heilung nicht immer nur als vollständige Wiederherstellung sichtbar wird, sondern auch als schrittweise Veränderung.

Wir beziehen uns auf Jesus und darauf, dass Vergebung und innere Heilung eng zusammengehören können. Zugleich sagen wir, dass die endgültige Heilung erst bei Gott vollendet wird. Bis dahin ermutigen wir dazu, weiter zu beten und Gott um Heilung und gestärkten Glauben zu bitten.

Gesprochen von Daniel Schmalzhaf

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Transkript

Herzlich Willkommen beim Andachtstelefon.
Speaker1
00:00:03
Hallo miteinander, das ist Daniel Schmalzhaf, Landwirt und Beziehungscoach. Ich tue gerade Predigt vorbereitet. Da geht es um den Bibelfers. Heile du mich her, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen, denn du bist mein Ruhm. Es steht in Meremia 17, Vers 14. Also es ist ein ganz herausfordernder Vers. Man bietet praktisch Gott darum, dass er einen Heil macht. In den unterschiedlichsten Bereichen, in den Beziehungen, körperlichen, aber vielleicht auch in der Seele, die darum leidet, wie Depressionen, Niedergeschlagenheit oder einfach, dass ich nicht weiter weiß. Und die Herausforderung, wenn man Gott darum bittet, ist ja immer, ich muss zuerst einmal zugeben, dass ich irgendwie verletzt bin. Und dann um Heilung bieten. Von der Statistik her ist nachgewiesen, Heilung besteht bei 50% der Fälle, wenn man Gott darum bietet. 50% wäre nicht so geheilt, dass man sagen kann, ja, so haben wir das vorgestellt. Und viele tun dann lieber gar nicht beten, weil sie Angst haben vor Enttäuschung. Oder dass es dann doch nicht klappt. Und vergeben wir natürlich dadurch auch die anderen 50%, die funktionieren. Aber was steckt eigentlich dahinter? Hinter dem, dass ich dann vor Enttäuschung Angst habe. Allein diese Tatsache zeigt schon, dass meine Seele verletzt ist. Und vielleicht lohnt es sich, eigentlich mal darüber nachzudenken. Warum habe ich Angst, dass Gott mich enttäuscht? Fehlt mir da ein Vertrauen? Habe ich den Gedanke, dass es Gott nicht gut mit mir meint? Habe ich schlechte Erfahrungen gemacht? Oder scheinbar schlechte Erfahrungen? Dieses Thema ist so unglaublich vielschichtig, interessant, aber auch notwendig. Weil dieser Gedanke, dass ich Gott nicht um Heilung bete, weil er Angst hat vor Enttäuschung. Da tue ich unglaublich viele Möglichkeiten verschenke, tatsächlich gesund zu werden an Körper, Seele und auch in meinen Gedanken. Ich habe die Predigt schon zweimal gehalten. in zwei Orten und es war hochspannend und jedes Mal ganz anders und ich war im Gespräch mit den Leuten und es ist wirklich sehr, sehr bereichernd gewesen, sich mit diesem Thema mal auseinanderzusetzen. Vor allem um die Ängste, die da rum sind. Oder auch der Zwang, dass ich gesund werden muss. Aber es gibt verschiedenste Bereiche, wo man heil werden kann. Das darf man gar nicht so unterschätzen. Es gibt die, ich bete um Heilung, weil vielleicht irgendwas in meinem Körper nicht mehr funktioniert. Und heile an der Seele, weil das vielleicht die Ursache war von dem Ganzen. Oder weil das viel wichtiger ist. Oder wie hat Jesus gesagt, wo sie den auf der Trage herbrachten, dann hat er gesagt, deine Sünde sind dir vergeben. Und erst anschließend hat er ihn körperlich gesund gemacht. Weil die Vergebung der Sünde irgendwie auch sehr, sehr wichtig ist. Oder überhaupt das Wichtigste schlechthin. Dann gibt es Heilungen, wo 30%, 60%, 90%, 100%. Also es gibt Heilungen, wo einfach eine Verbesserung darstellen. Und dann dürfen wir uns nicht außer Acht lassen. Der Mensch, er wird überhaupt nie heil. Heil werden wir irgendwann einmal, wenn wir gestorben sind bei Jesus. Weil dann ist das Werk, wo Jesus am Kreuz vollbracht hat, vollendet. Und Gott schenkt uns einen neuen Körper und eine neue Erde, wo der Teufel nicht mehr ist, wo keine Sünde mehr ist und wo alles, alles gut ist. Und das ist unsere endgültige Heilung. Und deshalb bis dort noch, bleibe dran, bittet Gott darum, dass er euch heil macht. Weil irgendwas macht Gott in euch heil und vor allem das, was er braucht. Er kann körperlich heilen, er kann seelisch heilen und er kann auch unsere Beziehungen heilen mit denen, die wir echt zu kämpfen haben. Aber was er vor allem will, ist, dass wir ihm bedingungslos vertrauen, dass es so, wie es passiert, gut ist, dass alles, was passiert, einen Sinn hat und dass nichts, geschieht, was uns nicht zum Guten dienen tut, so wie es im Römerbrief steht. Und das ist eine Hoffnung und eine Zuverlässigkeit und das ist auch Glaube. In diesem Sinne wünsche ich euch einen starken Glaube. Ich wünsche euch, dass ihr zu Gott gehen und dass er ihn darum bittet, euren Glaube zu stärken und euch heil zu machen. In diesem Sinne, euer Daniel. Tschüss.
Daniel Schmalzhaf
00:04:45
Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich bitte bei Marc Bühner, Telefonnummer 0157 3723 4570 oder bei Dorothee Reinwald, Telefonnummer 015233761561. Wir vom F4 und der lieben Zeller Gemeinschaftsverband Heilbronn wünschen Ihnen eine gesegnete Woche. Auf Wiederhören!