F4 Schwaigern

F4 Schwaigern

Andreas Uhlir - Wer sich glücklich schätzen darf?!

Andreas Uhlir beleuchtet Glück als Mischung aus Zufall und bewusster Entscheidung. Er betont den Glauben und die Beziehung zu Gott und ermutigt, Jesu Lehren zu befolgen, um wahres Glück zu finden.

19.03.2025 30 min F4 Schwaigern, Andreas Uhlir

Zusammenfassung & Show Notes

Wer sich glücklich schätzen darf?!

In dieser Vortragseinheit mit Andreas Uhlir wird ergründet, was Glück tatsächlich bedeutet und wie es sich in unserem Leben manifestiert. Uhlir beginnt mit einer provokativen Frage: Ist Glück ein Ergebnis des Zufalls oder haben wir es selbst in der Hand? Er beleuchtet die verschiedenen Perspektiven, indem er klassische Sprichwörter zitiert und biblische Referenzen anbringt, um eine tiefere Einsicht in das Wesen des Glücks zu gewinnen. Teilweise anekdotisch erzählt Uhlir von Menschen, deren Lebensumstände ihnen eine positive Sicht auf das Glück ermöglichen—sei es durch Gesundheit, erfüllende Berufe oder gelingende Partnerschaften. Hierbei wird deutlich, dass Glück sowohl äußere Gegebenheiten als auch innere Einstellungen und Handlungen umfasst. Der Referent zieht Parallelen zu biblischen Geschichten und Figuren, insbesondere Jesus, um die Gedanken über Glück weiter zu vertiefen. Er stellt heraus, dass wahres Glück nicht nur in materiellen oder momentanen Zuständen zu finden ist, sondern vielmehr im Einklang mit Gottes Botschaft und im Hören und Beleben der Worte Gottes. Insbesondere hebt er Jesu Antwort auf den Ausruf einer Frau in der Menge hervor, die jubelte über die Mutter Jesu, und er bekräftigt, dass die Menschen, die die Botschaft Gottes hören und danach leben, als noch glücklicher angesehen werden. Uhlirs Ausführungen sind reich an Beispielen aus der Bibel, angefangen bei der Bedeutung von Kindern und den gesellschaftlichen Werten der damaligen Zeit bis hin zu persönlichen Erlebnissen, die die emotionale Bindung zu den Themen Glück und Glauben verstärken. Er beschreibt die Beziehung zwischen Maria, der Mutter Jesu, und Jesus selbst, um die tiefere Bedeutung des Hörens und Behaltens von Gottes Worten im Herzen zu illustrieren. Maria wird als Vorbild beschrieben, deren Leben von Glauben und Demut geprägt ist. Im weiteren Verlauf wird auch der Widerstand thematisiert, der vielen Menschen im Weg steht, die einfache Botschaften Gottes nicht annehmen können. Uhlir geht auf die Anfragen der Menschen ein, die Beweise für Jesus’ Herkunft und Macht verlangten, und er zeigt, wie diese Fragen oft aus Skepsis und Vulgarität erwachsen. Hier macht er klar, dass Glück und Glauben nicht always Beweise benötigen, sondern auf der inneren Überzeugung und dem Vertrauen in Gott beruhen. Die Korrelation zwischen wahrhaftigem Glauben und Glück wird durch Beispiele von biblischen Persönlichkeiten wie Jona und der Königin von Saba unterstützt. Uhlir verdeutlicht, dass die Königin von Saba, die von weit her kam, um Salomons Weisheit zu erfahren, eine lebendige Botschaft hinterlässt: Wahres Glück kommt nicht von Zeichen oder Wundern, sondern von einer tiefen Beziehung zu Gott. Abschließend ermutigt Uhlir die Zuhörer, die Worte Jesu in ihrem Herzen zu bewahren und sie aktiv im Leben umzusetzen. Das harte Ringen um den Glauben wird als Weg beschrieben, um echtes Glück zu erfahren, und er betont, dass, wenn Jesus in unserem Leben wohnt, kein Raum mehr für das Böse bleibt. Mit dieser tiefgründigen und glaubensstärkenden Botschaft endet der Vortrag, in dem das Streben nach Glück als ein Prozess dargestellt wird, der sowohl persönliche Bemühungen als auch eine göttliche Dimension umfasst.

Das und mehr erzählt uns Andreas Uhlir


 
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Liebenzeller Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Schwaigern e. V. 
 Falltorstr. 4
 74193 Schwaigern

 

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Intro und Outro: Sarah Reinwald

Produziert: Gideon Schmalzhaf

Transkript

Wer sich glücklich schätzen darf oder wer darf sich glücklich schätzen? Mal so zu Beginn eine Frage. Was denkt ihr? Was denken Sie? Ist jetzt Glück mehr etwas, was in den Bereich Zufall hineinfällt? Oder ist Glück etwas, das man selber auch in der Hand hat? Wer denkt denn Glück ist Zufall? Ich sehe eh nichts. Ich kann euch melden. Oder hat man Glück in der Hand? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, heißt es zumindest in einem Sprichwort. In der Bibel heißt es, dass einem alles Gute zufällt vom Vater des Lichts. Die Frage ist, was ist denn eigentlich Glück? Ist es Glück, wenn ich nicht krank bin? Also wenn ich gesund zur Welt komme und dann vielleicht auch, wie es ein alter Gemeinschaftsmann gesagt hat aus Berwangen, er wäre in seinem ganzen Leben nicht einen Tag krank gewesen. Und der war schon weit über 80. Allerdings holt er das jetzt im Moment nach. Das ist ein bisschen dramatisch. Also jetzt kommt es dicke gerade. Also ist es Glück, wenn man gesund zur Welt kommt, nicht krank? Ist es Glück, wenn ich meinen Traumjob gefunden habe? Also ich mache diesen Job wirklich gerne und ich habe auch noch ein gutes Auskommen. Ist das Glück? Ist es Glück, wenn man den Partner, die Partnerin fürs Leben gefunden hat und gleichzeitig auch noch die Möglichkeit hat, gemeinsam alles das zu unternehmen und zu erleben, wozu man Lust hat, wozu man Spaß hat, woran man Spaß hat.
Speaker1
00:01:56
Was ist Glück?
Andreas Uhlir
00:01:57
Ist das Zufall oder haben wir es in der Hand? Was ist Glück? 2014, ich habe nachgeschaut, hatten wir diese Jahreslosung. Gott nahe zu sein.
Speaker1
00:02:08
Das ist mein Glück.
Andreas Uhlir
00:02:11
Und so erging es auch einer Frau, die Zeuge einer Rede von Jesus wurde, und zwar in Lukas 11 steht das beschrieben, während Jesus das sagte, rief plötzlich eine Frau aus der Menschenmenge ihm zu, wie glücklich kann sich die Frau schätzen, die dich geboren und gestillt hat. Darauf erwiderte Jesus, ja, aber noch glücklicher sind die Menschen, die Gottesbotschaft hören und danach leben. Also Gott nahe zu sein ist mein Glück. Wer darf sich also glücklich schätzen? Was war denn passiert im Umfeld zu diesem Ausruf dieser Frau? Wie kam es dazu, dass diese Frau aus der Zuhörerschaft Jesus so begeistert war, dass sie die Mutter von Jesus glücklich gepriesen hat? Wir wissen ja aus der Bibel, dass Kinder in der biblischen Zeit einen sehr, sehr hohen Stellenwert hatten. Also heute auch, aber ich glaube damals fast noch mehr. Wenn heute sich eine Frau entscheidet dafür und sagt, ich möchte keine Kinder haben, dann ist das ihr gutes Recht. Und sie wird deswegen jetzt gesellschaftlich, denke ich, nicht ausgegrenzt werden. Damals, zu biblischen Zeiten im Alten Testament, da war es für Frauen und für Männer geradezu dramatisch, wenn sie keine Kinder kriegen konnten. Wir kennen da verschiedene Beispiele aus der Bibel. Und so war es an sich schon das größte Glück für eine Familie, oder für Mann und Frau, wenn sie eine Familie wurden und Kinder bekamen. Geistlich gesehen, wir stehen unter dem Segen Gottes, aber auch gesellschaftlich. Jeder, der Kinder hatte, hat das als eine Gabe, als ein Segen, als ein Glück empfunden. Und auch heute kennen wir das, denke ich, auch. Wie stolz sind Mama und Papa, wenn der Nachwuchs die ersten Worte stammelt. Was war das erste Wort? Mama, Papa, Auto, jeder sagt was anderes. Vielleicht hört auch jeder was anderes. So ganz klar sind die Sätze ja am Anfang noch nicht. Oder wenn sie die ersten Schritte tun, wie stolz sind sie. Ich war dabei, hat sich aufgerappelt, irgendwo hochgezogen, ist zwei Schritte getorkelt und lag dann wieder auf dem Boden. Aber stolz. Wie stolz sind die Eltern, wenn der Sohn oder die Tochter für herausragende Leistungen geehrt wurden. Also die erste Urkunde im Kindergarten, die erste Medaille in der Schule. Wie groß ist das für die Eltern, wenn ihre Kinder den Sprung schaffen an die Spitze, ganz oben auf dem Treppchen stehen, von den Menschen bewundert und geachtet für ihre herausragenden Leistungen. Wenn sie dann von der bewunderten Zuschauern angesprochen werden, ach, sie sind die Mutter, ach, sie sind der Vater. Und so in etwa stelle ich mir diesen Ausruf, der begeisterten Ausruf dieser Frau aus der Zuhörerschaft von Jesus vor. Wie glücklich kann sich die Frau schätzen, die dich geboren hat, Jesus, die dich gestillt hat. Denn Maria, die Mutter Jesu, sie hatte diesen großen Sohn, der gewaltig predigt, der Wunder tut, der vielleicht sogar der Messias, der Retter ist. Es ist wichtig zu erkennen, dass Jesus dieser Frau jetzt nicht grundsätzlich widerspricht, nein. Maria kann sich tatsächlich glücklich schätzen. Doch nun zieht Jesus die Linie noch etwas weiter aus, die Linie derer, die sich glücklich schätzen können. Darauf erwiderte Jesus ja. Aber noch glücklicher sind die Menschen, die Gottes Botschaft hören und danach leben. Und als ich so darüber nachdachte, da fiel mir auch wieder die Maria ein, denn auch darin war sie uns ein Vorbild. Denn bei ihr und über ihrem Leben stand immer wieder dieser biblische Satz über ihr Leben, dass sie alle diese Worte in ihrem Herzen bewegt hat, behalten hat, darüber nachdachte. Auf die Worte des Engels, die ihr die Geburt ihres Sohnes Jesus angekündigt hatten. Sie wundert es sich darüber, aber sie sprach, ich bin des Herrn Magd, mir geschehe, wie du gesagt hast. Oder die Geschichte, als Jesus dann ein Junge wurde, fast ein Teenager. Nach Jerusalem mitgenommen worden, das erste Mal zu einem großen Fest. Und als sie sich dann wieder auf den Rückweg machten, wie das auch so bei Eltern ganz natürlich und normal zu sein scheint, wenn die Kinder ein bisschen größer sind, man kommt dann in einer großen Reisegruppe, man läuft wieder zurück zur ersten Station des Nachtquartiers, und man denkt, naja, der Junge, der wird da vorne ein bisschen rumspringen bei den Verwandten, bei den Neffen und Nichts. Oder wer auch immer da mit rumgesprungen ist, er wird irgendwo da vorne sein. Und als sie dann an ihrem Quartier angekommen sind, suchen sie Jesus und sie rufen ihn und sie finden ihn nicht. Panik macht sich breit. Am nächsten Tag gehen sie wieder zurück nach Jerusalem, sie suchen die ganze Stadt ab. Sie finden ihn schließlich im Tempel. Und Maria, Jesus, warum hast du uns das angetan? Dein Vater und ich, wir haben dich mit Schmerzen gesucht. Warum habt ihr mich gesucht? »Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?«, Ich glaube, dass sich Maria über diese Antwort nicht so sehr gefreut hat. Aber auch dort heißt es, sie behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
Speaker1
00:07:34
Und wie wichtig es ist,
Andreas Uhlir
00:07:35
Dass wir die Worte der Bibel in unserem Herzen haben und nicht nur in einem Buch, im Schrank oder auf dem Handy. Es ist gut, dass es das gibt, die Möglichkeit, dass wir es haben. Aber wie kann es in Zeiten der Anfechtung und der Not, der Krankheit helfen, wenn man so darlegt und schwach ist, sich an die Worte von Jesus zu erinnern, die wir im Herzen haben? Bibelferse, die wir auswendig gelernt haben. Liedferse, die wir im Kopf haben, die wir in Gedanken so mitsummen können. Auswendig lernen der biblischen Zusagen. Das ist ein ganz wichtiger Weg, Gottes Worte in unserem Herzen zu haben und zu bewahren. Denn was wir im Herzen haben, das kann uns niemand wegnehmen. Und auch als Jesus älter wurde, gab es solche Situationen, die nicht einfach waren für Maria. Jesus war mit seinen Jüngern zu einer Hochzeit in Kana eingeladen. Ja, Maria war auch da und viele andere. Und bis zu diesem Tag, bis zu dieser Hochzeit, hatte Jesus noch kein Wunder getan. Er war aber schon um die 30. Und möglicherweise dachte sich Maria, ich weiß doch, wer Jesus ist. Gott hat es mir doch gesagt durch den Engel. Ich muss ihn wohl mal ein bisschen anschieben. Und als dann der Wein auf der Hochzeit ausging, stupste Maria ihren Sohnen an. Siehe, sie haben keinen Wein mehr. Jetzt tu doch was. Zeig doch mal, wer du bist. Ganz verständlich, menschlich gesehen. Aber Jesus wollte den Worten seines Vaters im Himmel gehorsam sein, auf ihn warten, auf sein Go. Und darum weist er Maria ab, meine Zeit ist jetzt noch nicht gekommen. Und auch auf diese Abweisung reagiert Maria jetzt nicht beleidigt und zieht sich zurück, sondern sie geht zu den Kellnern der Hochzeit und sie trägt ihnen auf, was er, nämlich Jesus, euch sagt, das tut. Und diese Kellner wurden dann kurz darauf zu Zeugen des ersten Wunders, das Jesus vollbracht hat. Auf diesen begeisterten Ausruf der Frau antwortete Jesus, ja, sie darf sich glücklich preisen. Aber noch glücklicher sind die Menschen, die Gottes Botschaft hören und danach leben. Jesu Worte hören und im Herzen bewahren. Ich habe es vielleicht schon mal hier erzählt, dass mich das bei unseren älteren Geschwistern in den Bibelstunden immer mal wieder beeindruckt hat. Ich bin manchmal früher da gewesen und dann kamen die alten Geschwister so nach und nach, dann eingetrudelt, haben Guten Tag gesagt, haben sich hingesetzt. Und was ich dann immer wieder beobachtet habe, dass viele von diesen älteren Leuten sich dann also hingesetzt haben, die Hände gefaltet haben, haben erstmal den Kopf geneigt und gebetet. Ich weiß jetzt natürlich nicht, wofür sie gebetet haben. Ich hoffe jetzt nicht dafür, dass die Bibelstunde nicht zu langweilig wird. Ich unterstelle jetzt einfach mal und vermute einfach mal, sie beteten dafür, dass Gott jetzt in dieser Stunde durch sein Wort, durch die Schrift zu ihnen redet. Dass sie sich also bewusst gemacht haben, jetzt ist Jesus Christus unmittelbar unter uns. Er möchte mich, er möchte uns beschenken, er möchte uns Orientierung geben für unser Leben. Und ich will jetzt ganz aufmerksam sein.
Speaker1
00:10:37
So wie es der alte
Andreas Uhlir
00:10:38
Priester Eli dem jungen Samuel beigebracht hat. Wenn du wieder diese Stimme hörst, die deinen Namen ruft, dann sprich. Was soll er sprechen? Rede her, dein Knecht hört. In welcher Erwartung kommen wir in den Gottesdienst, darf ich mal fragen? Haben wir überhaupt Erwartungen, wenn wir hierher kommen? Rechnen wir mit der Gegenwart Gottes und mit seinem Reden? Beten wir dafür vorher?
Speaker1
00:11:06
Sind wir bereit, die Worte,
Andreas Uhlir
00:11:07
Die er uns wichtig macht, in unseren Herzen zu bewahren und auch danach zu tun?
Speaker1
00:11:12
Wenn ja, sage ich herzlichen Glückwunsch,
Andreas Uhlir
00:11:15
Dann bist du glücklich zu preisen, wie Maria.
Speaker1
00:11:18
Die Frau aus der
Andreas Uhlir
00:11:19
Zuhörerschaft lief Jesus entgegen, wie glücklich kann sich die Frau schätzen, die dich geboren und gestillt hat. Was war denn eigentlich der Grund für ihre Begeisterung? Jesus hatte gerade zuvor ein großes Zeichen vollbracht. In Kapitel 11, Abvers 14 wird berichtet, dass Jesus einen Menschen von einem bösen Geist befreit hat. Dieser Geist hat dazu geführt, dass dieser Mann nicht mehr reden konnte. Er war stumm. Nachdem Jesus diesen Mann befreit hatte, konnte er wieder reden. Ein großes Zeichen. Und nachdem der Mann durch Jesus befreit wurde, sagten einige Zuschauer dieses Ereignisses, und das waren seine Gegner. Dieser, Jesus, der treibt doch den Teufel durch den Beelzebub aus. Also mit anderen Worten, der steht doch mit der Macht des Bösen im Bunde und mit der Macht des Bösen treibt er das Böse aus. Ist natürlich totaler Blödsinn. Aber Jesus fragt dann zurück. Durch wen treiben dann eure Söhne die Geister aus, wenn ihr sagt, ich tue dies durch den Teufel? Und im Blick auf seine Ankläger sprach Jesus dann, Wenn ein böser Geist aus einem Menschen ausgetrieben wird, dann irrt er in öden Gegenden umher auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Findet er keins, entschließt er sich, ich will dorthin zurückkehren, woher ich gekommen bin. Wenn er zurückkommt und seine frühere Wohnung sauber und aufgeräumt vorfindet, dann sucht er sich sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst, zusammenziehen sie in den Menschen ein, der nun noch schlechter dran ist als zuvor. Und unmittelbar nach diesen Worten kommt der Ausruf dieser Frau, wie glücklich kann sich die Frau schätzen.
Speaker1
00:13:00
Die dich geboren und gestillt hat.
Andreas Uhlir
00:13:03
Haben gehört, wer sich glücklich schätzen kann. Diejenigen, die Gottes Worte hören und bewahren. Aber das waren leider wenige. Immer mehr Menschen strömten wieder hinzu. Sie wollten Jesus sehen, sie wollten ihn hören. Etwas, über das sie sich sehr gefreut hätten, einfach mal wieder zu sehen. Was tut er für Wunder? Was macht er für Zeichen? Die Menschen, sie kommen in Scharen zu Jesus. Und Und ich denke mir manchmal, was wäre das für eine Freude für uns, wenn wir sagen, wir haben Gottesdienst, wir haben irgendeine Veranstaltung. Und die Leute strömen, denn sie wollen Jesus sehen. Sie wollen Jesus hören. Und wir würden die Türen aufmachen, wir würden uns freuen, wir würden sagen, wenn ein Gottesdienst nicht reicht, dann machen wir halt zwei oder drei. Ist doch wunderbar, wenn die alle kommen. Aber Jesus, er sah tiefer. Er sprach zu ihnen. Nachdem sich immer mehr Leute um Jesus drängten, sagt er zu ihnen, was seid ihr nur für eine böse Generation. Ihr verlangt einen Beweis, dass Gott mich gesandt hat. Doch den werdet ihr nicht bekommen. Ihr und eure Zeitgenossen werden nur das Wunder sehen, das am Propheten Jona geschah. So wie Jona für die Leute von Ninive ein Zeichen Gottes wurde, so wird auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin von Saba wird am Tage des Gerichts gegen die heutige Generation auftreten und sie verurteilen. Denn sie kamen von weit her, um vom König Salomos Weisheit zu lernen. Und hier steht jemand vor euch, der ist größer als Salomo. Auch die Einwohner von Nineveh werden am Gerichtstag gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen. Denn nach Jonas Predigt kehrten sie um zu Gott. Und hier steht jemand vor euch, der ist größer als Jona. Hindernisse, wenn es darum geht, sein Glück zu finden. Was hinderte ein Großteil der Zuhörer daran, ihr Glück in den Worten Jesu und in der Nachfolge zu finden? Jesu sprach sie direkt an. Ihr verlangt einen Beweis, dass Gott mich gesandt hat. Doch den werdet ihr nicht bekommen. Ihr und eure Zeitgenossen werden nur das Wunder sehen, das am Propheten Jona geschah. Ja, ich hatte mich zuerst gefragt, als ich über diesen Text nachgedacht habe, ja, welche Zeichen wollten die denn sehen? Warum hat sich Jesus darüber so geärgert? Welche Beweise wollten diese Menschen denn sehen? Sie waren doch eben Zeugen geworden eines großen Zeichens, nämlich dass Jesus stärker ist als die Macht des Bösen und einen Menschen befreit hat. Welche Zeichen wollten sie sehen? Wir finden die Antwort in Vers 16 zuvor. Da heißt es, andere aber versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Es war also nicht das ehrliche Fragen, nach Wahrheit, bist du es oder sollen wir auf einen anderen warten, sondern es war eine Versuchung, so wie Jesus auch vom Teufel in der Wüste versucht wurde. Sie versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Es wird deutlich, es ging nicht um Wahrheit, es ging darum, ihm irgendwelche Fallen zu stellen, ihn irgendwo als etwas Böses darzustellen. Ihnen ging es darum, Jesus zu versuchen, ihn als Lügner darzustellen, ihn von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Sie waren keine Gottessuchenden, keine aufrichtig Fragenden. Sondern Dämonen austreiben. Das tun doch unsere Söhne auch. Ähnliche Argumentation wie damals bei Mose, als er im Auftrag Gottes nach Ägypten gegangen ist, um Zeichen zu tun. Und der Pharao ließ dann auf diese Zeichen hin seine Zauberer antanzen und die konnten teilweise dasselbe tun. Und so forderten diese Versucher von Jesus, er soll doch mal ein Zeichen vom Himmel tun, dass er wirklich der Christus sei. Kann er denn, wie damals in der Wüste, Manna vom Himmel fallen lassen? Kann er wie Elia Feuer vom Himmel herabbeten? Kann dieser Jesus, wie in den Geschichten Josuas, die Sonne und den Mond stillstehen lassen? Der Messias müsste das doch tun können. Und Jesus lehnte es ab. Was seid ihr nur für eine böse Generation? Ihr verlangt Beweise, dass Gott mich gesandt hat. Doch die werdet ihr nicht bekommen. Ihr und eure Zeitgenossen werdet nur das Wunder sehen, das am Propheten Jona geschah. Was war das Zeichen des Jona? Im Matthäusevangelium sagt er, Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des großen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Spricht von seinem Tod, von seiner Grablegung.
Speaker1
00:17:45
Wie war das mit Jona?
Andreas Uhlir
00:17:47
Gott beauftragte ihn, den Menschen in Niniveh das Gericht Gottes zu verkündigen. Die Menschen in Niniveh, das war die Hauptstadt des Großreiches Assyriens. Es war ein sehr grausames Volk. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wie der IS damals, der vor einigen Jahren da im Irak und Syrien geherrscht hatte, auf ganz grausame Art und Weise. Sie haben den Menschen Gewalt angetan. Sie kannten keinerlei Gnade mit ihren Feinden. und auch Israel hatte manches unter den Assyrern zu leiden gehabt. Und als Gott jetzt den Jona beauftragt, gehe hin und erkläre ihnen jetzt das Gericht, das auf sie kommen wird, aufgrund ihrer Taten, flieht Jona, nämlich in die entgegengesetzte Richtung, auf einem Schiff. Er will dort nicht hin. Bis dieser schwere Sturm aufkommt, die Schiffsleute in Panik fragen, was ist der Grund des Sturmes und sie kommen schließlich auf den Grund, nämlich auf Jona. Und er erklärt, ja, ich bin der Grund, ich fliehe vor dem Auftrag Gottes, daher der Sturm.
Speaker1
00:18:44
Was sollen wir tun?
Andreas Uhlir
00:18:46
Und er werft mich ins Wasser und der Sturm wird sich legen. Mit Angst und mit Zittern tun es die Leute schließlich, sie werfen ihn über Bord, sie geben ihm damit den sicheren Todpreis. Ein Mensch im Meer, der wird vielleicht einige Stunden über Wasser halten können, irgendwann werden die Kräfte nachlassen, irgendwann wird es zu kalt und dieser Mensch ertrinkt. Aber kurz vor dem Ertrinken oder vielleicht auch ziemlich bald, nachdem er im Wasser war, taucht dieser riesige Fisch auf. Er verschluckt Jona. Ich weiß nicht, ob ich auf diese Art und Weise gerettet werden würde, wollte. Also im Bauch des Fisches zumindest hat er mit dem Leben, glaube ich, schon so ziemlich abgeschlossen gehabt. Er betet, er schreit zu Gott und nach einigen Tagen, in denen dieser Fisch Richtung Assyrien schwamm, spuckt er ihn am Ufer, an Land, wieder aus. Was für eine Geschichte. Gott rettet Jona aus dem sicheren Tod. Erst vor dem Ertrinken und dann aus dem Bauch des Fisches. Und jetzt geht Jonah in diese Stadt, Nineveh, er predigt, noch 40 Tage und dann wird Nineveh untergehen. Und was machen die Menschen? Zeige uns erst ein Zeichen vom Himmel. Tu ein Wunder, dass wir sehen, dass Gott dich wirklich gesandt hat.
Speaker1
00:19:59
Wollten sie nicht.
Andreas Uhlir
00:20:00
Sie haben nur Gottes Worte gehört. Von Jonah gesprochen und das sorgte dafür, dass die Menschen Nineveh anfingen zu fasten und zu beten. Und sie wollten von ihren bösen Taten Abstand nehmen. Und schließlich tritt ein, was Jonah ja bereits befürchtet hatte. Gott vergibt den Menschen und will das Gericht an ihnen nicht vollstrecken. Und er sagt, ach Herr, das habe ich doch gleich geahnt, als ich noch zu Hause war. Darum wollte ich ja auch so rasch wie möglich nach Tarsis fliehen. Ich wusste doch, du bist ein gnädiger und ein barmherziger Gott. Deine Geduld ist so groß und deine Liebe kennt kein Ende. Du lässt dich umstimmen, dann strafst du nicht. Darum lasst mich sterben, Herr. Das ist besser für mich, als weiterzuleben. Paradox, oder? Da preist einer die Liebe Gottes und die Gnade Gottes und die Vergebung und sagt, das wusste ich ja gleich, dass du wieder vergibst, deswegen wollte ich ja gar nicht hier hin. Die hätte doch das Gericht wirklich treffen sollen. Bis Gott ihm dann eine liebevolle Lektion erteilte und deutlich machte, dass er retten möchte und nicht richten, was Jona dann wohl auch schließlich einsah. Und so setzt Jesus seine Rede fort, in Vers 32, Auch die Einwohner von Niniveh werden am Gerichtstag gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen. Denn nach Jonas Predigt kehrten sie um zu Gott, und hier steht jemand vor euch, der ist größer als Jona. Und Jesus bringt ein weiteres Beispiel für wahres Glück und Glauben, die Königin von Saba. Die Königin von Saba, sie lebte im heutigen Jemen.
Speaker1
00:21:38
Es ist dort ganz unten,
Andreas Uhlir
00:21:39
Wo der Pfeil anfängt, im Süden. Also das ist der Jemen. Und wenn man dann von Israel ausgeht, also von Israel ausgehend, ist unterhalb von Israel Saudi-Arabien. Und darunter ist also der Jemen, eine Entfernung von ungefähr 2000 Kilometern. Kann man mit dem Flugzeug gut zurücklegen. Zu Fuß und mit Kamelen und was die alles dabei hatte, hat etwas länger gedauert. Kamele, Gefolge, Wachleute, Schätze. Was wollte die denn überhaupt von Salomo? Naja, die hat halt gehört. Durch den Handel, durch die Schiffsleute, durch die Waren, die dort außer Landes und ins Land hineingekommen sind, hat sie von Gott gehört, der dein Israel sein soll, von Salomo, von diesem König, von seiner atemberaubenden Weisheit. Die Art und Weise, wie er seine Rechtsstreitigkeiten klärt, den Leuten zu ihrem Recht verhilft, wie großartig er sein Reich regieren soll, die Art und Weise auch seiner Gottesdienste und alles, was sie da gehört hat, das konnte sie nicht glauben. Also macht sie sich jetzt mit diesem riesen Gefolge auf diese wochenlange, vielleicht monatelange Reise und als sie dann dort in Israel ist, schaut sie sich alles an. Sie stellt Salomo Fragen, auch über seinen Glauben, über Gott. Und sie ist schließlich ganz außer sich. Und sie sagt, 1. Könige 10, es ist tatsächlich alles wahr, was man in meinem Reich von deinen Taten und deiner Weisheit berichtet, sagte sie zu Salomo. Ich konnte es einfach nicht glauben. Darum bin ich hierher gekommen und wollte mich mit eigenen Augen davon überzeugen. Und nun sehe ich, man hat mir nicht einmal die Hälfte gesagt. Dein Wissen und dein Reichtum übertreffen alles, was ich je über dich gehört habe. Wie gut haben es deine Beamten, wie glücklich sind deine Bediensteten zu schätzen, die ständig in deiner Nähe sind und deinen weisen Worten zu hören können. Finde ich, sagt sie einen ganz gewaltigen Satz. Sie fängt jetzt an, den Gott Israels zu preisen. Ich preise den Herrn, deinen Gott, der dich erwählt und dir die Herrschaft über Israel gegeben hat. Weil er sein Volk unendlich liebt, hat er dich zum König gemacht. Du sollst dem Recht zum Sieg verhelfen und als ein gerechter König regieren. Und dann schenkte sie Salomo über vier Tonnen Gold und noch ganz viele andere Sachen. Das, was die Königin vom Hörensagen mitbekam über Salomo, über Israel, über den Gott Israels, das konnte sie nicht glauben. Und als sie dann dort war und hat das alles mit eigenen Augen gesehen, da hat sie gesagt, ich habe ja nicht mal die Hälfte gehört von dem, was tatsächlich vorhanden ist. Und irgendjemand hat mal so einen Vergleich gebracht, so geht es auch vielen Menschen, die nicht mit Christus sind. Sie hören vielleicht, was Christen mit diesem Jesus erleben, was sie im Glauben haben, was ihnen darin geschenkt wird. Und sie hören diese Dinge und können sie sich vielleicht gar nicht recht vorstellen. Aber sie sind neugierig. Sie kommen, sie möchten beobachten, sie möchten zuhören. Und irgendwann finden diese Menschen dann auch zum Glauben. Und von denen könnte man auch sagen, nicht einmal die Hälfte von dem hat man mir erzählt, was ich wirklich durch den Glauben an Christus bekommen und gefunden habe. Ich preise den Herrn, deinen Gott, der dich erwählt und dir die Herrschaft über Israel gegeben hat. Weil er sein Volk unendlich liebt, hat er dich zum König gemacht. Hat die Königin von Saba von den Wundern gehört, die Salomo tat? Er hat, glaube ich, keine Wunder getan, weiß nichts davon. Oder forderte sie von ihm ein Zeichen vom Himmel? Auch nichts. Nichts von alledem. Sie kam nach Jerusalem, sie hörte Salomo zu, sie lernte den Gott Israels kennen und so sagte Jesus den Menschen seiner Generation, die Königin von Saba, wird am Tag des Gerichts gegen die heutige Generation auftreten und sie verurteilen. Denn sie kamen von weit her, um von König Salomos Weisheit zu lernen. Und hier steht jemand vor euch, der ist größer als Salomo. Jesus will den Menschen, die nach einem Zeichen vom Himmel verlangen, um ihn zu versuchen, kein Zeichen geben, nur das Zeichen des Jona. So wie Jona drei Tage im Bauch des Fisches war, so wie der Sohn des Menschen, also er selbst, im Grab sein, bis Gott ihn wieder zum Leben erweckt. Dann war es soweit. Jesus hängt am Kreuz. Und wieder fordern seine Feinde ein Zeichen von ihm. Desgleichen spotteten auch die hohen Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten. Sie sprachen, anderen hat er geholfen und sich selbst kann er nicht helfen. Ist er der König Israels, dann steige er herab vom Kreuz. Das wäre doch mal ein Zeichen. Dann wollen wir an ihn glauben. Und Jesus sagte es den Menschen damals, wer glücklich zu schätzen ist. Ja, aber noch glücklicher sind die Menschen, die Gottes Botschaft hören und danach leben. Und damit komme ich nochmal zurück auf den Ausgangspunkt. Jesus befreite einen Menschen von einem bösen Geist. Na und, sagten seine Gegner, das tun unsere Söhne auch. Aber es gab einen gewaltigen Unterschied. Jesus erklärte den Menschen, wenn diese austreiben, dann bleibt das Haus leer zurück. Es ist geschmückt, es ist ausgefegt, aber schließlich kommt der Geist zurück und er bringt noch weitere mit, die dann gemeinsam in dieses Haus einziehen. Und ich meine, der Unterschied zu.
Speaker1
00:27:01
Jesus ist dieser.
Andreas Uhlir
00:27:02
Wenn euch aber der Sohn Gottes frei macht, so seid ihr tatsächlich frei. Denn wenn Jesus frei macht, dann lässt er dieses Haus nicht leer zurück, sondern Jesus zieht selber ein. Und wenn unser Haus, unser Leben von Jesus und vom Heiligen Geist erfüllt ist, dann ist da kein Platz.
Speaker1
00:27:19
Mehr für das
Andreas Uhlir
00:27:19
Böse. Und selbst wenn es zurückkäme, wäre auch kein Platz mehr, denn Jesus ist der Sieger. Er ist stärker, er bewohnt dieses Haus. Und auf die Frau, die aus Begeisterung über Jesus Maria, seine Mutter, glücklich preist, antwortet ihr Jesus, ja, aber noch glücklicher sind die Menschen, die Gottes Botschaft hören und danach leben. Und es gab an einer anderen Stelle noch eine weitere Glücklichpreisung von Jesus. Er sprach zu Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben. Und dieses Glück möchte ich euch einfach wünschen, dass Jesus und sein Wort in eurem Herzen zu Hause ist, dass euch sein Friede begleitet und das jeden Tag. Amen. Lieber Herr, jetzt danke ich dir für deine Gegenwart. Ich danke dir, dass du gesagt hast, dass du Wohnung nehmen möchtest in unserem Leben, in unseren Herzen. Wir in dir und du in uns. Ohne dich können wir nichts tun. Und so danken wir dir für dein Wort. Du selber bist das fleischgewordene Wort Gottes. Du bist der, der in uns wohnt. Du bist der, der uns Glück gibt. Wahre Zufriedenheit. Etwas, das uns nichts anderes sonst geben könnte. Und so möchte ich einfach bitten, dass diese Worte auch mit uns gehen. Dass wir sie in unseren Herzen bewegen, wie es Maria tat. Dass wir mit dir unterwegs sind in unserem Leben. dass wir alles an dir festmachen, alles von dir erwarten. Danke jetzt für diesen Gottesdienst, für die Gemeinschaft, auch für die Lieder, die wir jetzt hören oder denen wir auch mitsingen. Amen.